Bademode-Trends 2014

Jedes Jahr alles neu - gilt das auch für die Bademode? Oder gibt es auch da Trends, um die man als modebewusster Sonnenanbeter nicht herum kommt? Unser Stilsheriff gibt einen Überblick.

Bei den Frauen spricht man nach langen Jahren der Bikini-Doktrin jetzt wieder mehr von Badekleidern, also Einteilern!
Bildlegende: Bei den Frauen spricht man nach langen Jahren der Bikini-Doktrin jetzt wieder mehr von Badekleidern, also Einteilern! Keystone

Mehr als bei jedem anderen Kleidungsstück gilt in der Bademode die Maxime der Individualität. Das heisst: Wichtiger als jeder Modetrend ist, dass das jeweilige Bikini oder Badekleid oder die Badehose, je nach Präferenz zum Typ passt.

Die Figur das Mass aller Dinge
Der Typ heisst in dem Fall vor allem: Die Figur. Es gibt gewisse Badehosen, die sehen an manchen Menschen super aus, und an anderen sind sie die grosse Katastrophe. Das Wichtigste ist also der ehrliche Blick in den Spiegel und dann erst kann es um Modetrends gehen.

Hollywood-Diva im Freibad
Bei den Frauen spricht man nach langen Jahren der Bikini-Doktrin jetzt wieder mehr von Badekleidern, also Einteilern. Das ist nicht per se schlimm und spiessig, weil so ein Badekleid unter Umständen sehr viel vorteilhafter ist und die ganze Packung schöner zusammenhält als ein Bikini.

Im Trend sind vor allem Glamour-Badekleider im Stil der 50ies, so ein bisschen Hollywood-Diva für das Freibad. Man denke auch an Brigitte Bardot in den Sixties. Wer er schafft, trägt trägerlos.

Expressive Männer-Bademode
Die Badehosen der Herren sind, wie auch das Hemd oder der Anzug, in den letzten Jahren immer körperbetonter geworden. Für Männer mit Stil gibt es diesen Sommer zwei Optionen: Wenn sie sehr schlank und athletisch gebaut sind, muss es wieder ein sportiver Swim-Slip im Stil von Profi-Schwimmer sein, Typ Speedo.

Und für alle anderen, die noch ein bisschen an der Idealfigur arbeiten müssen, sind es die neuen, schmaler geschnittenen Swim-Shorts mit oberschenkellangen Beinchen und seitlichen Stecktaschen. Man trägt sie in expressiven Farben, wenn man mit der Mode geht.

Und das geht überhaupt nicht
Bei den Herren gehören sicher die weiten, schlabbernden und bis zum Knie reichenden Schwimm-Bermudas mit bunten Drucken in den Altkleidersack: damit hat man vor zehn Jahren vielleicht noch eine Falle gemacht, aber heute muss es fitter, schlanker und kürzer sein.

Bei den Frauen ist es umgekehrt: Es muss etwas mehr Stoff sein! Mit einem String-Bikini oder einem Badekleid mit sehr hohem Beinausschnitt profiliert man sich bestenfalls als 80s- oder 90s-Parodie.

Autor/in: Jeroen van Rooijen