«SwissAward»: Die Gewinner im Überblick

Didier Burkhalter wird beim 13. «SwissAward» zum «Schweizer des Jahres» 2014 gewählt. Weitere Gewinner sind Bastian Baker, Albert Baumann, Sabine Hediger und Sabine Boss.

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Didier Burkhalter ist «Schweizer des Jahres» 2014

3:14 min, vom 10.1.2015

Das TV-Publikum wählt Didier Burkhalter zum «Schweizer des Jahres». Es ist ein eindeutiges Resultat: 46,43 Prozent stimmen für ihn. Das Publikum vor Ort ehrt ihn mit einer Standing Ovation. Damit geht der Bundesrat gleich mit zwei Preisen nach Hause.

Seine Rede widmet Burkhalter allen, die sich ebenfalls für die Schweiz einsetzen. Er schliesst mit einer Liebesbotschaft an seine Gattin Friedrun: «Ich danke meiner Familie und vor allem meiner Frau, sie ist einfach wundervoll.»

Beatrice Egli (8,24%) und Sabine Hediger (7,34%) landeten bei der Wahl zum «Schweizer des Jahres» auf Platz 2 und 3 , auf Platz 4 rangiert Dominique Gisin (6.44%), auf Platz 5 Oscar J. Schwenk (5.98%).

Der «LifeTimeAward» wird posthum an Udo Jürgens vergeben. Jürgens Manager Freddy Burger nimmt den Preis in seinem Namen an.

Mit Christa Rigozzi, Sven Epiney und Mélanie Freymond wird die Show zum ersten Mal dreisprachig moderiert. Showacts wie Bastian Baker, Sebalter, Stress, Nicole Bernegger, Tiziana und Marc Sway runden den Gala-Abend ab.

Kategorie «Politik»

Als Vorsitzender der «OSZE» spielt Didier Burkhalter eine wichtige Rolle im Ukraine-Russland-Konflikt. Für seine Leistungen auf nationalem und internationalem politischen Parkett wird der FDP-Bundesrat nun geehrt.

Burkhalter sticht alt Bundesrätin Ruth Dreifuss und Diplomatin Heidi Tagliavini aus.

Kategorie «Kultur»

Sabine Boss realisierte mit «Dr Goalie bin ig» den Schweizer Film des Jahres. Neben diversen anderen Auszeichnungen für die Mundart-Verfilmung darf sie nun auch noch einen «SwissAward» ihren eigenen nennen.

Schriftsteller Alex Capus und Violinistin Patricia Kopatchinskaja waren ebenfalls in der Kategorie «Kultur» nominiert.

Kategorie «Gesellschaft»

Die SRK-Gesundheitsfachfrau Sabine Hediger war drei Wochen in Sierra Leone, um unter schwersten Bedingungen ein Feldspital aufzubauen, Ebolapatienten zu betreuen und lokales Personal zu schulen. Ihr selbstloser Einsatz wird mit einem «SwissAward» anerkannt.

Jean-Marie Etter, Direktor Stiftung Hirondelle, und Antonio Lanzavecchia, Professor für Immunologie an der ETH Zürich, haben in dieser Kategorie das Nachsehen.

Kategorie «Wirtschaft»

Albert Baumann, Unternehmensleiter «Micarna SA», ermöglicht seinen Lernenden eine praxisnahe Ausbildung und wird dafür mit einem «SwissAward» ausgezeichnet.

Baumann setzt sich gegen «Hublot»-Verwaltungsratspräsident Jean-Claude Biver und Oscar J. Schwenk, «Verwaltungsratspräsident Pilatus Flugzeugwerke AG», durch.

Kategorie «Show»

Letztes Jahr ging Bastian Baker noch leer aus, nun darf er die Trophäe in der Kategorie «Show» entgegennehmen. Der Romand widmet seinen Award dem verstorbenen Claude Nobs.

Die weiteren Nominierten in dieser Kategorie: Schlagersängerin Beatrice Egli und Daniele Finzi Pasca, Theaterautor, Regisseur, Clown und Choreograf.

«SwissAward» 2014

Alles zu der Show und den Nominierten erfahren Sie hier.
Die ganze Sendung können Sie hier nachschauen.