Corin Curschellas - eine Schubladisierung ist unmöglich

Corin Curschellas ist ein Urgestein der Schweizer Musikszene. Die 60-Jährige ist noch kein bisschen müde und live zu Gast im «Swissmade». Natürlich nehmen wir bei dieser Gelegenheit gerne ihr aktuelles Werk «La Nova» aus der Schublade – und schauen zurück auf 40 Jahre Karriere.

Corin Curschellas mit buntem Schal.
Bildlegende: Corin Curschellas darf man getrost als bunten Vogel bezeichnen. ZvG/Yannick Andrea

Corin Curschellas ist nicht nur Sängerin, sondern auch Komponistin, Dichterin und Schauspielerin. Bereits 1985 veröffentlichte sie ihr erstes Album «Entupadas» – ihr vorerst letztes heisst «La Nova» und erschien im September 2016.Versucht man, Corin Curschellas zu schubladisieren, scheitert man kläglich. Das beginnt schon bei den Sprachen, in denen sie singt. Schweizerdeutsch, Rumantsch, Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch – die Aufzählung liesse sich weiterführen.

Mit vielen Instrumenten vertraut

Keine Schublade passt bei den Instrumenten, die sie spielt: Piano, Dulcimer, Zither, Indisches Harmonium, Percussion, Akkordeon, Harmonizers, Synthesizers - und auch Loops ist sie nicht abgeneigt.

Verlassen wir das Schubladen-Denken und widmen uns ihrem Gesangs-Stil. Zur Auswahl stehen: Singersongwriter, Jazz, Rock, Ethnomusik, Chansons, Lieder, experimentelle Musik oder Folk. Auch diese Auswahl ist unvollständig.

Die Frau, die im Sommer 2016 ihren 60. Geburtstag feiern durfte, ist noch kein bisschen müde und live zu Gast im «Swissmade». Natürlich nehmen wir bei dieser Gelegenheit gerne ihr aktuelles Werk «La Nova» aus der Schublade – aber wir schauen auch auf 40 Jahre Karriere zurück.

Gespielte Musik

Autor/in: Dano Tamásy, Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Dano Tamásy