Henrik Belden schmeisst mit «Black&White» keine Party

Der Luzerner Henrik Belden meldet sich mit seinem fünften Album zurück. Dabei verzichtet er auf sämtlichen Schnickschnack, wie er selber betont. Entstanden ist ein erdiges, herbstliches Werk mit eher ruhigen Songs.

Henrik Belden steht vor weissem Hintergrund und trägt eine Kappe
Bildlegende: Henrik Belden in Black&White. zVg/Sandro Diener

Henrik Belden, mit bürgerlichem Namen Lukas Linder, veröffentlichte 2008 sein Debutalbum. Drei weitere Alben folgten. Der grosse Durchbruch stellte sich jedoch nicht ein. Linder begann zu zweifeln und war sich nicht sicher, ob es ein weiteres Album geben soll.

Gut zweieinhalb Jahre später liegt mit «Black & White» Album Nummer 5 vor. Ein Gute-Laune-Werk ist es nicht geworden. Belden zeigt sich nachdenklich, was sich auch in seiner Musik niederschlägt.

Aufgenommen wurde das Album hauptsächlich in einem Studio in der Nähe von Biel. Für den Gesang wurde abseits vom Trubel die Abgeschiedenheit einer Alphütte gewählt. Vielleicht mit ein Grund, warum «Black&White» eher düster geraten ist.

Gespielte Musik

Moderation: Riccarda Trepp, Redaktion: Dano Tamásy