Stefania Kaye überzeugt mit schnörkellosen Popsongs

Stefania Kaye veröffentlicht mit «Pioneer» ein leichtfüssiges Album. Es ist eine gelungene Mischung aus Pop, Rock, Folk und Country.

Glasklare Stimme: Stefania Kaye.
Bildlegende: Glasklare Stimme: Stefania Kaye. zvg

Noch unter dem Namen «Steph» veröffentlichte die Berner Singer/Songwiterin bereits 2009 ihr Debutalbum - und liess ein erstes Mal aufhorchen.

Fünf lange Jahre danach, neu als Stefania Kaye, legt sie mit «Pioneer» nach. Und wie! Zehn der elf Songs sind Eigenkompositionen, produziert von Thomas Fessler (Sina, 77 Bombay Street, Lina Button). Entstanden sind ausgereifte, ausgefeilte aber trotzdem schnörkellose Popsongs. Mit Mario Capitanio, Jean Pierre von Dach und Beat Jegen sind auf dem Album Könner des Gitarrenfachs vertreten, herrlich deren Slidegitarren, wunderbar auch Mandoline, Banjo und Dobro.

Über den eingängigen Melodien schwebt die leicht melancholische aber meistens glasklare Stimme von Stefania Kaye. Entstanden ist eine gelungene und leichtfüssige Mischung aus Pop, Rock, Folk und Country und ein Album für jede Lebenssituation. Die tägliche Freude an der Musik sei, was sie wolle und das ist auf ihrem Zweitling «Pioneer» unüberhörbar. Die «NZZ am Sonntag» hält fest: Stefania Kaye, ein Name, den man sich merken sollte. Dem ist nichts anzufügen.

Gespielte Musik

Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Dano Tamásy