Belgien ohne Regierung

Sechs Monate lang haben die Parteien im Königreich Belgien nach den Wahlen versucht, eine neue Regierung zu bilden. Erfolglos. Nun ist für drei Monate eine Übergangsregierung unter dem alten Premier Verhofstadt eingesetzt worden.

Der Konflikt zwischen den Flamen im Norden und den französischsprachigen Wallonen im Süden ist aber keineswegs beigelegt, das Risiko einer Spaltung Belgiens bleibt.

Thomas Oberer ist Korrespondent für SR DRS in Brüssel und Gast bei Emil Lehmann.