Streit um Tibet

Die Olympischen Sommerspiele hätten für China ein grosses Fest werden sollen. Doch nun werden sie überschattet von den Ereignissen in Tibet.

Die Chinesen sehen in der Berichterstattung des Westens den Versuch, ihr Land böswillig zu verunglimpfen. Der Westen hingegen sieht die brutale Niederschlagung der Proteste in Tibet als weiteren Beweis dafür, dass China Menschenrechte systematisch missachtet.

Warum diese unterschiedlichen Wahrnehmungen? Was bedeutet Tibet für China? Und wie geht China mit den anderen über 50 Minderheiten im Land um?

Diese Fragen gehen an Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Die Sinologie-Professorin am Institut für Ostasien-Wissenschaften an der Universität Wien beschäftigt sich seit ihrer Studienzeit mit China.

Autor/in: Susanne Brunner