«Tagesschau» vom 11.7.2014

Beiträge

  • Jetzt ermittelt die Militärjustiz

    Der Fall der schwangeren Syrerin, die bei der Rückführung durch die Schweiz nach Italien ihr Kind verloren hat, weitet sich aus. Die Sendung 10vor10 hat am Mittwoch darüber berichtet, wie der im siebten Monat schwangeren und stark blutenden Frau während der Rückführung keine Hilfe durch die Grenzwacht angeboten wurde. Der Fall wird jetzt von der Eidgenössischen Militärjustiz untersucht. Kritik übt das UNO-Flüchtlingswerk UNHCR.

  • Auch die Schweiz soll mehr Syrer aufnehmen

    Immer mehr Menschen fliehen vor dem Krieg in Syrien. Die meisten der Flüchtlinge kommen im kleinen Nachbarland Libanon unter, es sind bereits über eine Million Menschen. Die meisten übrigen Flüchtlinge retten sich in die weiteren Nachbarländer. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR ruft jetzt Europa und auch die Schweiz in einem Bericht auf, mehr syrische Flüchtlinge aufzunehmen.

  • Nachrichten Inland

  • Obama bietet Israel Unterstützung an

    US-Präsident Obama hat in der Nacht mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu telefoniert und hat ihm angeboten, bei der Vermittlung eines Waffenstillstands zu helfen. Seit Anfang Woche haben palästinensische Militante über 500 Raketen aus dem Gaza-Streifen nach Israel abgeschossen, sagt die israelische Armee. Bei einem Raketen-Einschlag in Süd-Israel wurde gemäss israelischen Medienberichten eine Person schwer verletzt.

  • Schwere Menschenrechtsverletzungen in der Ostukraine

    Weiterhin ungelöst ist auch der Konflikt im Osten der Ukraine. Die ukrainische Armee hat zwar einige Gebiete zurückerobert, den Kampf um die Vorherrschaft im Osten hat die Armee damit aber noch nicht gewonnen. Der Konflikt fordert auch Opfer unter der Zivilbevölkerung. Das zeigt ein Bericht von Amnesty International. Dokumentiert sind da gravierende Menschenrechtsverletzungen.

  • Top-Architektur für Slum-Bewohner

    Um fast alle Grossstädte dieser Welt bilden sich immer mehr illegale Slums, in Südafrika sind es die Townships. In diesen Vororten leben über 60 Prozent aller Bewohner unter zum Teil desaströsen Bedingungen. Die junge Architektengruppe „Architekten für den Wandel" zeigt nun mit ihren Bauten, dass man auch in Slums menschenwürdig leben kann. Die Reportage von SRF-Südafrika-Korrespondentin Cristina Karrer.

  • Regen vermiest Berghütten das Sommergeschäft

    Der Sommer macht, so scheint es, etwas Pause. In den Bergen ist stellenweise bis zu einem Meter Schnee gefallen. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung warnt sogar vor möglichen Lawinen. Darunter leiden vor allem Berghütten, denn viele Buchungen werden storniert.

  • Die Geschichte zeigt: Vorteil Deutschland

    Kann für Deutschland im Final wirklich noch etwas schiefgehen? Nach dem 7:1-Erfolg im Halbfinale ist Deutschland der grosse Favorit auf den WM-Titel. Argentinien ist zwar ein schwieriger Gegner. Doch wenn man die Begegnungen zwischen Deutschland und Argentinien anschaut, dann stehen die Chancen der Deutschen phantastisch.

  • Fotofinish in der 7. Etappe

    Die 7. Etappe der Tour de France führte heute aus der Champagne hinüber nach Lothringen, von Épernay nach Nancy über 234 Kilometer. Die Flachetappe wurde auch vom Schweizer Martin Elmiger geprägt, der Sieg ging nach der Analyse des Zielfilms an den Italiener Matteo Trentin.

  • Fotofans pilgern nach Arles

    Im südfranzösischen Arles findet seit 30 Jahren jeden Sommer das Fotografiefestival “Les Rencontres Arles” statt, sozusagen das Cannes für Fotobegeisterte. Die Idee für das Festival hatte der heute 80-jährige Lucien Clergue. Das Festival ehrt den Foto-Pionier dafür in diesem Sommer gleich mit zwei Ausstellungen; Michael Gerber berichtet.