«Tagesschau» vom 22.12.2014

Beiträge

  • Tunesien mit anti-islamistischem Präsident

    Bei der ersten freien Präsidentenwahl überhaupt in Tunesien hat der langjährige Regierungspolitiker Beji Caid el Sebsi gesiegt: laut offiziellen Ergebnissen mit fast 56 Prozent der Stimmen. Tunesien scheint den Wandel nach dem arabischen Frühling zu schaffen. Das Land zeichnet sich durch eine Politik aus, die verschiedenste gesellschaftliche Strömungen durch Kompromisse einbinden kann. Live aus Tunis meldet sich SRF-Korrespondent Michael Gerber.

  • Postfinance beruhigt Kunden

    In einem Monat wird die Schweizerische Nationalbank zum ersten Mal seit Jahrzehnten Negativ-Zinsen verrechnen. Betroffen sind auch Schweizer Banken, sie müssen künftig zahlen, wenn sie ihr Geld bei der Nationalbank parken wollen. Mit am stärksten betroffen sein wird "Postfinance". Für die Kunden gibt's - fürs erste - allerdings Entwarnung.

  • Tiefere Hürden für Wolfsabschuss

    Mit der wachsenden Zahl von Wölfen in der Schweiz sind auch die Bedenken von Landwirten und der Bergbevölkerung grösser geworden. Der Bund will deshalb unter bestimmten Voraussetzungen den Abschuss von Wölfen erleichtern. Das Bundesamt für Umwelt soll eine entsprechende Revision der eidgenössischen Jagdverordnung vorbereiten.

  • Gemeindefusionen im Trend

    Bis Ende Jahr verschwinden 28 Gemeinden von der Schweizer Landkarte. Gemeindefusionen liegen im Trend: Im Jahr 2000 gab es in der Schweiz noch 2'899 Gemeinden. Am 1. Januar 2015 werden es nur noch 2'324 sein. Eine Gemeinde, die ab 2015 nicht mehr existiert, ist Sternenberg im Zürcher Oberland. Sie hat sich mit der Gemeinde Bauma zusammen getan.

  • Nachrichten Ausland

  • Kurden erobern Gebiete vom IS zurück

    Vier Monate nach der mörderischen Blitzoffensive der Terrormiliz IS im Irak steht die strategisch wichtige Stadt Sindschar offenbar vor der Rückerorberung, wie die kurdischen Peschmerga melden. Kurdenpräsident Barsani feiert den Vormarsch denn auch als bedeutenden Durchbruch.

  • Syrische Flüchtlinge sterben in der Kälte

    Das Flüchtlingselend, das die gewalttätigen Konflikte in Syrien ausgelöst haben, verschärft sich einmal mehr. In den Bergen des Libanon beispielsweise sind bereits die ersten Flüchtlinge in der nassen Kälte gestorben, in Unterkünften, die man in der Schweiz wohl nicht mal Schafen zumuten würde. Die Reportage von SRF-Korrespondent Pascal Weber.

  • DEZA-Hilfe in Sri Lanka

    In wenigen Tagen ist es genau 10 Jahre her, dass in einem Tsunami 230'000 Menschen ihr Leben verloren. 35'000 waren es in Sri Lanka. Doch mindestens doppelt so viele Menschen starben vor und nach dem Tsunami im Bürgerkrieg. In Sri Lanka ist auch die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit. Die Tagesschau konnte mit der DEZA in Regionen reisen, die seit dem Kriegsende 2009 erstmals für Journalisten zugänglich sind.

  • A350 rekordverdächtig hoch und sparsam

    Gut 13'000 Meter hoch kann sich der neue A350 von Airbus in die Lüfte schwingen - die erste Maschine des neuen Typs wurde heute an die Qatar Airways ausgeliefert. Der A350 soll die Konkurrenz auf dem Markt für Langstrecken-Flugzeuge dank sparsamen Triebwerken in Schach halten.

  • Freddy Burger trauert um Udo Jürgens

    Udo Jürgens ist gestern völlig überraschend an einem Herzversagen gestorben. Der plötzliche Tod Jürgens trifft auch seinen langjährigen Manager und Wegbegleiter Freddy Burger schwer. Erst vor kurzem hatte Jürgens seine 25. Tournee "Mitten im Leben" gestartet - dass Jürgens so plötzlich nicht mehr "Mitten im Leben" stehen würde, damit hatte Burger nicht gerechnet.