«Tagesschau» vom 23.4.2014

Beiträge

  • Kleiner Hoffnungsschimmer für EU-Wirtschaft

    In Europa hat sich im letzten Jahr das Defizit der Staatshaushalte verringert. Allerdings: Die Schulden sind weiter gewachsen. Das zeigen die neusten Zahlen des Statistikamtes Eurostat. Die Verschuldungsquote - die Verschuldung gemessen an der Wirtschaftsleistung – liegt im gesamten Euro-Raum bei 92.6 Prozent, „erlaubt“ wären gemäss Mastricht-Kriterien 60 Prozent.

  • FIFA-Untersuchung: Bilanz durchzogen

    Korruption und Mauscheleien: die Vorwürfe hängen seit langem am Weltfussballverband. Um sich wieder zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen, liess sich die FIFA über zwei Jahre vom Basler Strafrechtsprofessor Mark Pieth auf die Finger schauen. Jetzt gibt der Antikorruptionsexperte das Mandat wieder ab und zieht Bilanz. Sie fällt durchmischt aus.

  • Strassenschlachten nahe der Copacabana

    Sechs Wochen vor der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien haben sich Bewohner einer Favela und Polizisten letzte Nacht heftige Strassenschlachten geliefert. Auslöser war der Tod eines jungen Mannes, den die Polizei für einen Drogendealer gehalten hat. Gemäss Favela-Bewohner fälschlicherweise. Seit Wochen kämpfen die Sicherheitskräfte in Brasilien mit Gewaltausbrüchen, die sich von den Slums immer mehr in den Zentren der Metropolen verlagern.

  • Vor einer palästinensischen Einigung

    Seit Jahren liefern sie sich einen Bruderkrieg: Fatah und Hamas. Jetzt aber wollen sich die beiden Palästinenser-Organisationen versöhnen, wie sie an einer Medien-Konferenz angekündigt haben. Und dabei soll es nicht bleiben: Fatah und Hamas planen Neuwahlen und eine gemeinsame Regierung. Für eine Einschätzung dieser neuen Entwicklung meldet sich SRF-Nahostkorrespondent Pascal Weber live.

  • Ukraine kündigt Anti-Terror-Einsatz im Osten an

    Im Ukraine-Konflikt stehen die Zeichen wieder auf Sturm: Die Regierung in Kiew hat die Waffenruhe für beendet erklärt und für den Osten einen Anti-Terror-Einsatz angekündigt. Russland reagiert darauf wenig erfreut: Aussenminister Lawrow bediente sich in einem Fernseh-Interview dem drastischen Vergleich mit Süd-Ossetien. Moskau hatte 2008 Truppen in die abtrünnige georgische Region geschickt.

  • Obama startet Asien-Reise

    Syrien, Iran oder die Ukraine: Das sind die Regionen, die in letzter Zeit im Fokus der amerikanischen Aussenpolitik stehen. Dabei wollen die USA ihre Aussenpolitik eigentlich stärker auf Asien legen. Vier Länder steuert US-Präsident Barack Obama deshalb in den nächsten sieben Tagen an. Erste Station ist Japan, vor Obama heute gelandet ist.

  • Bangladesh: Ein Jahr nach der Tragödie

    Über dreieinhalb Millionen Menschen arbeiten in Bangladesh in der Textilindustrie, meist unter erbärmlichsten Bedingungen. Immer wieder kommt es dabei zu Katastrophen in den Fabriken, wie vor einem Jahr in der Hauptstadt Dhaka, als bei einem Gebäudeeinsturz 1100 Menschen umkamen. Die Tragödie löste eine Debatte über die Verantwortung der Konzerne aus und viele haben auch Versprochen, dass sie etwas unternehmen wollen. Die Tagesschau wollte wissen, ob sich wirklich etwas getan hat.

  • Warmer Winter 2013/14

    Das Institut für Schnee und Lawinenforschung hat heute ihre Schneebilanz des Winters 2013/14 präsentiert. Und siehe da: Der Eindruck täuscht nicht. Im Schnitt war der letzte Winter nämlich 1 bis 1.5 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Vor allem im Flachland gab es deshalb kaum Schnee.

  • Shakespeare bringt Millionen

    Ob es William Shakespeare je gegeben hat, darüber streiten sich Experten seit Jahrhunderten. Nichts davon hören will man in "Stratford upon Avon", dem Geburtsort von Shakespeare - schon gar nicht heute. Vor 450 Jahren ist der englische Dramatiker und Lyriker zur Welt gekommen. SRF-Korrespondent URS Gredig hat die kleine Stadt, die mit Shakespeare-Touristen rund eine halbe Milliarde Franken Umsatz pro Jahr macht, besucht.