«Tagesschau» vom 6.9.2013

Beiträge

  • Fehler im Fall «Carlos» eingeräumt

    Die Schweizer Öffentlichkeit diskutiert seit zehn Tagen über das Therapieprogramm des jugendlichen Messerstechers «Carlos». Mit dem Segen der Jugendanwaltschaft wurde er für 29000 Franken im Monat betreut – unter anderem wurde er täglich in Thai-Boxen unterrichtet. Jetzt hat der zuständige Zürcher Justizdirektor Martin Graf Stellung und Fehler eingeräumt.

  • Leuthard macht in Italien Dampf

    In weniger als 24 Stunden traf Bundesrätin Doris Leuthard in Rom drei Minister getroffen. Dabei ging es um Zusammenarbeit im Energiebereich, um Bären- und Wolfskonzepte. Vor allem aber um die Zufahrtsstrecken zur NEAT. Die Italiener machen hier nicht vorwärts und halten sich nicht an die Zeitpläne.

  • G-11 gegen Assad

    Am G-20-Gipfel in St. Petersburg fordern elf Staaten eine scharfe internationale Antwort auf den Giftgas-Anschlag in Syrien, hinter dem sie das Assad-Regime vermuten. Von einer Einigung ist man aber – trotz Vieraugen-Gespräch zwischen Barack Obama und Wladimir Putin – weit entfernt. Aus Russland meldet sich SRF-Korrespondent Christoph Franzen.

  • Mitschuldig an Srebrenica-Massaker

    Fast 8000 bosnische Muslime starben 1995 in Srebrenica, massakriert von serbischen Truppenteilen. Mitschuldig gemacht haben sich auch die Niederlande, zumindest im Fall von drei ermordeten Bosniern. Niederländische Blauhelm-Soldaten hatten sie aus ihrem Lager weg- und damit in den sicheren Tod geschickt. Zu diesem Schluss kommt jetzt das oberste Gericht der Niederlande.

  • Australien vor der Wahl

    Bei der Parlamentswahl morgen in Australien geht es letztlich um die Frage, wer in Down Under künftig regiert. Der amtierende Premier, Labour-Mann Kevin Rudd, wird herausgefordert von Tony Abott, dem Kandidaten der bürgerlich-konservativen Koalition. Die letzten Umfragen sehen Abott vorn.

  • Kampf um Schutz der Genfersee-Weinberge

    Seit langem kämpft der Landschaftsschützer Franz Weber für den Erhalt des „Lavaux“-Gebietes, die Weinberg-Terrassen zwischen Lausanne und Vevey. Aktuell mit einer kantonalen Initiative gegen Bauspekulation in den Weinbergen. Die Waadtländer Regierung hat heute einen Gegenvorschlag vorgelegt. Auch sie sieht den Schutz im Vordergrund, will aber das Bauverbot stark abschwächen.

  • Fracking im Zürcher Weinland?

    Eine Schweizer Erdölfirma will in Humlikon im Zürcher Weinland Probebohrungen vornehmen. Dabei wird nicht nur das Gasvorkommen getestet, die Bohrungen sollen auch zeigen, wie das Gas gefördert werden kann. Eine Möglichkeit wäre das Fracking, bei dem mit Hochdruck Flüssigkeit ins Gestein gepresst wird, die zum Teil auch giftige Chemikalien enthält.

  • Zwei Jahre Verteidigung der Untergrenze

    Vor zwei Jahren kündigte der damalige Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand an, der Eurokurs dürfe nicht unter 1 Franken 20 fallen. Und diese Untergrenze werde mit aller Konsequenz verteidigt. Inzwischen steht der Euro bei 1.24 und der Aufwand, den Mindestkurs zu verteidigen, ist laut Nationalbank minim

  • Wawrinka in der Form seines Lebens

    In Viertelfinal des US-Open gegen Titelverteidiger Andy Murray zeigte Stanislas Wawrinka keine Schwäche. In drei Sätzen rang er die Weltnummer 3 nieder und qualifizierte sich erstmals in seiner Karriere für ein Grand-Slam-Halbfinal. Dort wartet die Nummer 1 Novak Djokovic. Er ist gewarnt, denn Wawrinka scheint sich in der Form seines Lebens zu befinden

  • Vor dem Spiel gegen Island

    Die Schweizer Fussballnationalmannschaft bestreitet um 20.45 Uhr in Bern das wichtige WM-Qualifikationsspiel gegen Island. Einschätzungen von SRF-Sportmoderator Matthias Hüppi live aus Bern.

  • Rocker schreibt über Raver

    Mit „Herr Lehmann“ stürmte er die Bestseller-Listen, mit seiner Band „Element of Crime“ sang er bewegende Texte und eingängige Melodien. Sven Regeners neuster Roman erscheint nächste Woche und entführt den Leser in die Welt der Raver-Szene der Neunziger-Jahre. Die Tagesschau traf Regener in Zürich.