«Tagesschau» vom 27.4.2016

Beiträge

  • Kompromiss für Verdingkinder

    Verdingkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sollen pro Fall 20‘000 bis 25‘000 Franken Entschädigung erhalten. Damit hat sich der Nationalrat auf einen Kompromiss einigen können, wie auf jahrzehntelanges Leid reagiert werden soll.

  • Rückschlag für Pflegefachpersonal im Parlament

    Der Nationalrat will vorerst nicht über eine Aufwertung des Pflegefachberufs debattieren. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wurde zurückgewiesen. Das Nicht-Eintreten kam aufgrund einer unheiligen Allianz zwischen SVP und SP zustande.

  • Vaterschaftsurlaub scheitert erneut

    Elternorganisationen kämpfen seit Jahren dafür. Doch auch der neuste Vorstoss für einen bezahlten Vaterschaftsurlaub für Männer bei der Geburt eines Kindes findet im Nationalrat keine Mehrheit. Nun wird eine Volksinitiative lanciert.

  • Maschendrahtzaun gegen Flüchtlinge

    Die Grenzkontrollen am Brenner rücken näher. Zudem will Österreich seine Grenze mit einem 370 Meter langen Zaun abdichten. Italien ist entrüstet, doch Wien will für jedes Szenario gewappnet sein.

  • Nachrichten Ausland

  • Türkei-Sonderdebatte im deutschen Parlament

    Deutschland blickt besorgt auf die Probleme, mit denen ausländische und türkische Journalisten in der Türkei zu kämpfen haben. Im Bundestag wird deshalb darüber gestritten, wie deutlich die Regierung gegenüber Ankara werden soll.

  • Spanien muss nochmals an die Urnen

    Nach vier Monaten Koalitionsverhandlungen ist klar: In Spanien kommt es zu Neuwahlen. Schuld daran, dass keine Regierung zustande kam, will keiner der beteiligten Parteichefs sein. Ein riesiges Fiasko! Darin sind sich aber alle einig.

  • Viele arbeiten nach wie vor gratis

    Der Euro und damit die Schweizer Exportwirtschaft erholen sich langsam wieder. Trotzdem sind nach wie vor viele Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gezwungen, bei gleichem Lohn länger zu arbeiten. Die Tagesschau hat bei 40 Firmen nachgefragt.

  • «Für die Athleten ist das nicht fair»

    Mit Olivier Niggli erhält die internationale Anti-Doping-Agentur (WADA) ab Mitte Jahr einen Schweizer als neuen CEO. Noch vor Amtsantritt hat Nigglich jedoch unbeliebte Entscheide gefällt, denn in 100 Tagen beginnen die Olympischen Spiele.

  • Ai Weiwei in Bern

    Der bekannte chinesische Gegenwartskünstler und Politaktivist Ai Weiwei hat im Berner «Zentrum Paul Klee» sein eigenes Kunstwerk betrachtet. Im Interview erklärt er sich und seine Provokationen.