«Tagesschau» vom 6.5.2014

Beiträge

  • Frankreichs Wirtschaftsminister droht der Schweiz

    Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann lernte seinen französischen Amtskollegen Arnaud Montebourgso von seiner unfreundlichen Seite kennen. Dieser sagte nämlich unverblümt, was er von der Schweizer Zuwanderungsinitiative hält. Montebourg drohte der Schweiz sogar, den Austausch von Waren und Dienstleistungen einzuschränken.

  • Definitives Ende des Bankgeheimnisses in Sicht

    Die Schweiz hat eine Erklärung der OECD-Minister mitunterzeichnet. Darin wird im Grundsatz beschlossen, einen neuen Standard zum automatischen Informationsaustausch zu erarbeiten. Das Ziel: Steuerbetrug und Steuerflucht zu bekämpfen.

  • Nationalrat hält an Pauschalbesteuerung fest

    Die linke Volksinitiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung ist auf geballten bürgerlichen Widerstand gestossen. Zwar seien die Steuerprivilegien nicht verfassungskonform, doch würden vermögende Ausländer zusätzliche Einnahmen und Arbeitsplätze generieren, hiess es.

  • Nachrichten Inland

  • UBS plant Holdingstruktur

    Der Konsolidierungsprozess der UBS geht weiter. Einerseits macht die Grossbank im ersten Quartal einen unerwartet hohen Gewinn, andererseits will sie sich neu als Holding organisieren, um während neuen Finanzkrisen leichter steuerbar zu sein.

  • EU-Aussenminister suchen nach Lösungen für Ukraine

    Die Ukraine-Krise steht im Mittelpunkt des Aussenminister-Treffens in Wien. OSZE-Vorsitzender Didier Burkhalter appellierte an die Konfliktparteien, den Weg des Dialogs zu gehen. Die Vertreter Russlands und der Ukraine kamen hingegen nicht über gegenseitige Schuldzuweisungen hinaus.

  • Mindestens 30 Tote bei Gefechten in Slawjansk

    Die ukrainische Regierung hat Bilanz gezogen über die gestrigen Kämpfe in Slawjansk. Demnach seien mindestens 30 pro-russische Kämpfer getötet worden. Die Lage in der Stadt bleibt – trotz momentaner Ruhe – angespannt.

  • Nachrichten Ausland

  • ANC zeigt sich vor Wahlen in Südafrika siegessicher

    Südafrika wählt morgen ein neues Parlament und damit einen neuen Präsidenten. Trotz zahlreicher Skandale hat der African National Congress ANC die besten Wahlchancen. Gekämpft wird insbesondere um die Stimmen der jungen Generation, welche die Apartheid selbst nicht miterlebt hat.

  • Universität Zürich strukturiert nach «Fall Mörgeli» um

    Das Medizinhistorische Museum bildete die Kulisse für den Arbeitskonflikt zwischen Christoph Mörgeli und der Universitätsleitung. Nun will die Uni das Museum entstauben und publikumsnaher machen. Das Museum wird vom Medizinhistorischen Institut getrennt.

  • Kunstsammler Gurlitt ist tot

    Cornelius Gurlitt starb im Alter von 81 Jahren in seiner Münchner Wohnung. 2012 war seine zweifelhafte Kunstsammlung beschlagnahmt worden.

  • 1939: ein Rückblick auf die «Landi»

    Die legendäre «Landi 39», die heute vor 75 Jahren in Zürich eröffnet wurde, war ein Publikumserfolg sondergleichen. Sie zog über 10 Millionen Besucher an und schwor diese in einer schwierigen Zeit auf Gemeinsamkeiten ein.