«Tagesschau» vom 10.5.2013

Beiträge

  • Muslimisches Mädchen muss zum Schwimmunterricht

    Das Bundesgericht hält in einem Urteil klar fest, dass Integration vor Religion kommt. Ein 14-jähriges muslimisches Mädchen muss deshalb am Schwimmunterricht teilnehmen. Das verstosse nicht gegen die Glaubensfreiheit, da der Unterricht geschlechtergetrennt stattfinde und das Mädchen einen Ganzkörper-Schwimmanzug tragen dürfe.

  • 45-Millionen-Bankraub am Bankomaten

    Dass es für einen modernen Bankraub keine Pistolen und Damenstrümpfe mehr braucht, zeigten dreiste Gauner in den USA. Im Internet klauten sie Bankkartendaten, kopierten sie auf selbst gebastelte Karten und hoben dann damit still und leise auf der ganzen Welt 45 Millionen Dollar ab.

  • Türkei hat Beweise für syrische Chemiewaffen

    Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan erklärt in einem Interview, seine Geheimdienste hätten der UNO Beweise zur Verfügung gestellt, dass das syrische Assad-Regime chemische Waffen gegen Oppositionelle einsetzt. Um die Syrienkrise dreht sich auch ein Treffen im russischen Sotschi zwischen Präsident Putin und dem britischen Premier Cameron.

  • Neuer Anschlag vor Wahlen in Pakistan

    Einen Tag vor den Parlamentswahlen kommen in Pakistan mindestens drei Menschen bei einem Bombenanschlag ums Leben. Die angespannte Lage passt zu einem Land, das seit seiner Gründung 1947 nie richtig zur Ruhe kam. Grund dafür sind viele bis heute ungelöste Konflikte, zum Beispiel in der umstrittenen Grenzregion Kashmir.

  • Nach 17 Tagen lebend gerettet

    Unter dem Schutt des eingestürzten Fabrikgebäudes in Bangladesh hat eine Frau 17 Tage lang überlebt. Für einmal konnten die Rettungskräfte jubeln, nachdem sie die Hilferufe der Frau gehört und sie anschliessend geborgen hatten.

  • Überraschender Abgang bei ABB

    Der Konzernchef des Elektrotechnikkonzerns ABB, der Amerikaner Joe Hogan, tritt überraschend ab - aus persönlichen Gründen. Näheres dazu wurde nicht bekannt. Hogan gehört mit 10 Millionen Franken zu den Top-Verdienern in der Schweiz und führte ABB durch die Krise. Das Unternehmen steht heute besser da, als bei Hogans Amtsantritt.

  • Probleme mit Regenmassen

    In manchen Regionen der Schweiz gabs in den ersten zehn Mai-Tagen so viel Niederschlag wie sonst während des ganzen Monats. Wie jüngst in Beckenried NW bringen die Wassermassen Hänge ins Rutschen. Reichen die Millionen, die Bund und Kantone jährlich in die Sicherheit investieren, um gegen Naturgefahren gewappnet zu sein?

  • Tödliche Trainingsfahrt von Segel-Olympiasieger

    Der 36-jährige Segelweltmeister Andrew Simpson ist in der Bucht von San Francisco bei einer Trainingsfahrt für den America’s Cup ums Leben gekommen. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Aber bereits wird diskutiert, ob bei Hightechbooten wie dem betroffen Riesen-Katamaran zu viele Risiken in Kauf genommen werden.

  • Opernskandal in Düsseldorf

    Eine Inszenierung von Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ in Düsseldorf wurde nach nur einer Vorstellung abgesetzt. Ein Dutzend Zuschauer musste sich, geschockt von der drastischen Darstellung von Nazi-Gewalt, in ärztliche Behandlung begeben. Unterdessen wird die Oper nur noch in Konzertform aufgeführt – auch das mit Nebengeräuschen.

  • Neuanfang an Solothurner Literaturtage

    120 Autoren aus dem In- und Ausland treffen sich bis am Sonntag an den 35. Solothurner Literaturtagen. Direktorin Bettina Spörri hat die Werkschau sinnigerweise unter das Motto „Anfänge“ gestellt – es sind Spörris erste Literaturtage.

  • Bundesrat will Fünfer behalten

    Der Bundesrat hat sich klar gegen einen parlamentarischen Vorstoss ausgesprochen, der den Fünfräppler aus dem Verkehr ziehen will. Keine Münze werde bei der Nationalbank mehr bestellt, als der Fünfer. Das zeige, dass er von Bevölkerung und Wirtschaft weiterhin gebraucht werde.