«Tagesschau» vom 7.8.2014

Beiträge

  • ÖV wird teurer- Halbtax bleibt gleich

    Die Preise im öffentlichen Verkehr schlagen auf - aber nicht um 2,9 Prozent wie ursprünglich angekündigt, sondern um 2,3 Prozent. Die neuen Tarife sind das Resultat eines Kompromisses zwischen dem Preisüberwacher und dem Verband öffentlicher Verkehr. Das Halbtax-Abo bleibt mit 175 Franken gleich teuer.

  • Neuer Neigezug für Gotthard-NEAT vorgestellt

    Bis zur Eröffnung der NEAT am Gotthard dauert es noch etwas, doch die Züge der Zukunft sind schon eingetroffen. Einen der sogenannten ETR610-Neigezüge hat die SBB heute im Tessin präsentiert. Nach dem Cisalpino-Debakel soll der neue Zug die Gotthardstrecke bei den Reisenden wieder beliebt machen.

  • Sommarugas Sommerspaziergang

    An der Berner Aare hat heute Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Medienschaffenden auf einen Sommerspaziergang eingeladen. Im Gespräch kritisierte die Justizministerin die SVP-Pläne, das Asylwesen zu verschärfen, und plädierte unter anderem dafür, in Bezug auf die Flüchtlingspolitik, das Dublin-Abkommen zu überdenken.

  • Bundesgericht gibt Blocher recht

    Teilerfolg für SVP-Stratege Christoph Blocher: Das Bundesgericht hat seine Beschwerde im Zusammenhang mit der Affäre des damaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand gutgeheissen. Das bedeutet, dass bei der Strafuntersuchung gegen Blocher die beschlagnahmte Korrespondenz mit der Wochenzeitung „Die Weltwoche“ nicht verwendet werden darf.

  • Russland boykottiert Gemüse und Milch aus EU und USA

    Gestern hat der russische Präsident Wladimir Putin Vergeltungsmassnahmen gegen all jene Länder angekündigt, die gegen sein Land Sanktionen ausgesprochen haben. Heute sind die Details bekanntgeworden. Betroffen vom russischen Importverbot für ein Jahr sind Firmen und Landwirtschaftsbetriebe aus der EU, den USA, aber auch aus Norwegen, Australien und Kanada. Es geht um Früchte und Gemüse, Fisch und Fleisch und alle Milchprodukte. Die Schweiz ist vom Importverbot nicht betroffen. Einschätzungen zum Boykott von SRF-Korrespondent Christoph Franzen.

  • Nachrichten Ausland

  • Gazakonflikt: Verhandlungen bringen keine Resultate

    Im Konflikt zwischen Israel und der Palästinenserorganisation Hamas läuft die dreitägige Waffenruhe schon bald aus, wies weiter geht ist aber völlig ungewiss. Die indirekten Verhandlungen der verfeindeten Parteien haben bisher keine Resultate gebracht. Israel droht bereits mit neuen Angriffen, falls morgen neue palästinensische Raketen abgeschossen würden. Dazu ein Gespräch mit SRF-Nahost Korrespondent Pascal Weber.

  • Lebenslänglich für Rote-Khmer-Anführer

    In Kambodscha sind die letzten beiden noch lebenden Anführer des Rote-Khmer-Regimes wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslangen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Die Schreckens-Herrschaft hatte zwar nur vier Jahre gedauert. Aber zwischen 1975 und 1979 kamen gegen zwei Millionen Menschen durch Folter, Mord, Zwangsarbeit und Hungersnöte um.

  • Londons Bürgermeister Johnson will ins Parlament

    Der Londoner Bürgermeister Boris Johnson beweist einmal mehr, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Nach monatelangen Spekulationen hat er erklärt, er wolle zur Parlaments-Wahl im kommenden Mai antreten. Er könnte damit zum innerparteilichen Konkurrenten von Tory-Kollege David Cameron avancieren.

  • YB in der Europa League eine Runde weiter

    Die Berner Young Boas gewinnen in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League das Rückspiel gegen Ermis Aradippou aus Zypern 2 zu 0 und kommt damit in die nächste Runde. Der Gegner wird morgen zugelost.

  • Mehr Geld für Schweizer Film

    Für die nächsten zehn Tage ist Locarno wieder die Wunschdestination der Filmfreunde. Zum Start des Filmfestivals gab es für die Schweizer Filmschaffenden gleich noch eine gute Nachricht. Der Bund will jährlich 6 Millionen Franken mehr für den Filmstandort Schweiz ausgeben. So sollen mehr Schweizer Co-Produktionen nicht nur mitfinanziert, sondern auch in der Schweiz gedreht werden.