«Tagesschau» vom 21.1.2013

Beiträge

  • Obama legt Amtseid ab

    Vor Hunderttausenden Schaulustigen hat US-Präsident Barack Obama bei einer feierlichen Zeremonie in Washington den Amtseid für seine zweite Regierungszeit abgelegt. An der Seite seiner Frau Michelle und der beiden Töchter betonte der 51-Jährige in seiner Antrittsrede vor dem festlich geschmückten Kapitol die Bedeutung von Freiheit und Gleichheit. Dazu Einschätzungen von Arthur Honegger, Korrespondent SRF in Washington.

  • Deutlicher schnellere Entscheide bei Asylverfahren vereinbart

    Bund, Kantone und Gemeinden haben sich zur Neustrukturierung des Asylwesens verständigt. Dazu verabschiedeten Bundesrätin Simonetta Sommaruga sowie Kantons- und Gemeindevertreter eine Erklärung. Ziel ist die Beschleunigung der Asylverfahren. Asylverfahren, die keine weiteren Abklärungen erfordern, sollen so in rund 100 Tagen abgeschlossen sein.

  • Kilometer-Steuer soll Benzin-Steuer ersetzen

    Elektromobile schonen zwar die Umwelt: Dem Bund aber gehen mit den strombetriebenen Autos wichtige Einnahmen verloren. Da die Elektromobile kein Benzin oder Diesel tanken, liefern sie auch keine entsprechende Steuer ab. Das wären aber Mittel, die der Bund für den Unterhalt des Strassennetzes braucht. Nun fordern die Wissenschaftler und Mobilitäts-Experten der TA-Suisse, also des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung, in einer gemeinsamen Studie ein neues Modell der Abgabe.

  • Pensionskassen wollen vom Stimmzwang nichts wissen

    Sechs Wochen vor der Abstimmung über die Abzocker-Initiative legen Vertreter von Wirtschaft und Vorsorgeeinrichtungen ein neues Papier vor. Darin fordern sie institutionelle Anleger auf, ihre Rechte als Aktionäre auszuüben. Sie wollen sie – anders als die Initiative – aber nicht dazu zwingen.

  • Wahl in Niedersachsen: Rot-Grün gewinnt mit hauchdünnem Vorsprung

    Mit der knappsten aller möglichen Mehrheiten gewinnt Rot-Grün die Landtagswahlen in Niedersachsen. SPD und Grüne erreichen nur einen einzigen Sitz mehr als die in den letzten 10 Jahren amtierende Koalition von CDU und FDP. Für die Liberalen lief es überraschend gut. Totalschaden erleiden die Linke und die Piraten.

  • Algerien korrigiert Zahl der toten Geiseln nach oben

    Von von über 23 getöteten Geiseln war in Algerien bislang die Rede, jetzt aber stellt sich heraus, dass die Zahl viel höher liegt. Nach Angaben des algerischen Regierungschefs Abdelmalek Sellal sind insgesamt 37 ausländische Geiseln getötet worden. Sellal sagte in Algier, die ausländischen Todesopfer hätten acht verschiedene Nationalitäten gehabt.

  • Rebellen in Mali weiter zurückgedrängt

    Die malische Armee drängt die islamistischen Rebellen mit Unterstützung französischer Truppen aus Zentralmali zurück: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Paris ist unter anderem die bisherige Rebellenhochburg Diabaly wieder unter Kontrolle der Regierungstruppen.

  • Kurznachrichten Ausland

  • Dijsselbloem Nachfolger von Juncker als Euro-Gruppen-Chef

    Er sei ein europapolitisches Greenhorn, ohne Finanzexpertise: Jeroen Dijsselbloem. Dennoch soll der 46jährige Holländer Nachfolger von Jean-Claude Juncker als neuer Euro-Gruppen-Chef werden. Der neue „Mister Euro“ - der einzige Kandidat für den Posten - gilt als Kompromisskandidat. Deutschland verspricht sich von Dijsselbloem, dass er die Interessen der finanzstarken Länder der Eurozone vertritt. Der kriselnde Süden vertraut auf die ausgleichende Politik des Sozialdemokraten.

  • Winterchaos in Europa

    Starke Schneefälle haben europaweit zu chaotischen Zuständen im Verkehr geführt. So mussten in Grossbritannien, Deutschland und Frankreich hunderte Flüge gestrichen werden. Alleine in Deutschland zählte die Polizei zudem hunderte Unfälle auf der Strasse.

  • Federer an den Australian-Open in den Viertelfinals

    Roger Federer hat sich locker und sicher in die Viertelfinals der Australien-Open gespielt. Dies obwohl er einem 1.96 Meter grossen Aufschlaghünen gegenüber stand. Der Kanadier Milos Raonic gilt deshalb als extrem gefährlich. Doch der 22jährige hatte gegen den fast zehn Jahre älteren Federer keine Chance.