«Tagesschau» vom 3.5.2014

Beiträge

  • Gefangene OSZE-Beobachter wieder frei

    Nach mehr als einer Woche Gefangenschaft sind heute Morgen in Slawjansk - im Osten der Ukraine - die sieben Militärbeobachter der OSZE wieder freigelassen worden. Nach tagelanger Zuspitzung des Konflikts ist das der erste Vorgang, der die Hoffnung auf eine Entspannung wieder aufleben lässt. Mit Einschätzungen von SRF-Korrespondent Christoph Wanner.

  • Der Süden der Ukraine im Griff der Krise

    Mittlerweile ist nicht nur mehr der Osten der Ukraine ein Ort des Konflikts. Neu spürt auch der Süden des Landes die Ukrainekrise in ihrem vollen Ausmass. Vor allem die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa, die für die Ukraine von grosser strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung ist. Dort sind nach einem in Brand gesetzten Gewerkschaftsgebäude mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Christof Franzen zeigt, wie die Stadt Odessa danach aufgewacht ist.

  • Erdrutsch in Afghanistan: vielleicht tausende Opfer

    Der Erdrutsch im Nordosten des Landes hat gestern fast ein ganzes Dorf unter sich begraben. Die Verheerungen sind enorm. Was die Opferzahlen angeht, besteht allerdings noch etwas Verwirrung: Am Vormittag war noch von über 2000 Toten die Rede. Am frühen Abend haben die afghanische Behörden dann erklärt, dass eine Liste mit 300 bestätigten Todesopfern vorliege.

  • Geldschmuggel als Folge der Steuerkrise

    Seit unversteuertes Geld ausländischer Kunden in der Schweiz kein allzu gern gesehener Gast mehr ist, gibt es zwei Möglichkeiten für Steuersünder: Die Selbstanzeige, oder dann selbst zum Schwarzgeldkurier über die Landesgrenze werden. Im letzten Jahr haben deutsche Zollbeamte bundesweit - also nicht nur aus der Schweiz - eine Rekordsumme von über 570 Millionen Euro Schwarzgeld sicher gestellt.

  • Uruguay legalisiert Cannabis - und reguliert grosszügig

    Das südamerikanische Uruguay hat seit letztem Dezember die liberalste Cannabis-Gesetzgebung der Welt: Nicht nur der Konsum, sondern auch der Anbau und der Verkauf des Pflanze sind legal. Heute ist der zukünftige Preis für ein Gramm bekanntgegeben worden: Etwas weniger als ein Franken.

  • Schweizer Gemüsevielfalt schwindet

    In der Schweiz stellt der Verlust der Sortenvielfalt des hiesigen Gemüse ein grösser werdendes Problem dar. So sind zum Beispiel in den letzten 50 Jahren 90 Prozent der Stangenbohnensorten verloren gegangen. Der Markt auf dem Schloss Wildegg im Kanton Aargau ist dagegen auf Setzlinge alter Sorten spezialisiert. Und die Sativa im zürcherischen Rheinau ist eines der ganz wenigen Unternehmen weltweit, die Setzlinge und Saatgut alter Sorten für den Markt weiterzüchten.

  • "Freiburger Rundfahrt" bei der Tour de Romandie

    Die vierte Etappe der Tour de Romandie bestand heute aus dem sechsmaligen Umrunden der Stadt Freiburg. Am Schluss holt sich der Schweizer Michael Albasini seinen schon dritten Etappensieg der Rundfahrt.

  • "Fünfstern" ist 150 Jahre alt

    Man kann im Gefängniswesen durchaus einen Durchbruch erreichen, ohne gleich als Ausbrecher tätig zu sein: 1864 haben die ersten Gefangenen die neue Strafanstalt Lenzburg bezogen. Ein Gefängnis, das damals von Bau und Konzept her als modernstes in Europa galt. 150 Jahre alt ist dieser markante Bau jetzt also, der im Volksmund auch Fünfstern genannt wird. Geprägt hat das Vollzugsregime das pionierhafte Denken des ersten Direktors, Johann Rudolf Müller. Er hat Reformen eingeführt, die sich dann im gesamten schweizerischen Gefängniswesen durchgesetzt haben.