«Tagesschau» vom 21.7.2014

Beiträge

  • MH-17-Untersuchungen kommen in Gang

    Nach dem Absturz der MH-17 kommen die Untersuchungen offenbar etwas in Gang: Der Zug mit den sterblichen Überresten der Absturz-Opfer soll unterwegs sein in die Stadt Charkow, die unter der Kontrolle der ukrainischen Regierung steht. Dort sollen die Leichen untersucht werden. Am Schauplatz des Absturzes ist auch die Beobachtermission der OSZE. Der Schweizer Alexander Hug, der stellvertretende Leiter dieser Beobachtermission, hat gegenüber der Tagesschau seine Eindrücke geschildert.

  • Haben Separatisten die Blackbox manipuliert?

    Um den Absturzhergang zu klären, müssten unbedingt die beiden sogenannten Black-Boxes der Maschine ausgewertet werden. Sie befinden sich möglicherweise in der Hand der Rebellen. Laut der ukrainischen Regierung könnten sie die Flugdaten-Schreiber manipuliert haben. Das ist aber gar nicht so einfach, wie ein Flugunfall-Experte gegenüber der Tagesschau erklärt. Aus Donezk meldet sich live SRF-Korrespondent Christoph Franzen.

  • In Gaza gehen Kämpfe weiter

    Nach dem überaus blutigen Sonntag im Gazastreifen gingen die Gefechte heute unvermindert weiter. Seit dem Beginn der israelischen Offensive vor zwei Wochen sind laut den Rettungskräften über 500 Palästinenser getötet worden, die israelische Seite spricht von 20 Toten. Live aus der Region meldet sich SRF-Nahost-Korrespondent Pascal Weber.

  • Ban Ki Moon fordert Zwei-Staaten-Lösung

    Die israelische Offensive im Gazastreifen beschäftigt auch die UNO: Nach einer Dringlichkeitssitzung verlangt der Sicherheitsrat den sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und besseren Schutz der Zivilisten. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon wird ungewohnt deutlich und fordert, vorwärts zu machen mit einer Zwei-Staaten-Lösung.

  • Nachrichten Ausland

  • Spitäler wehren sich gegen höhere Hausarzt-Tarife

    Mit der Anpassung des Ärzte-Tarifs "Tarmed" zu Gunsten der Hausärzte hat der Bundesrat im Juni ein Versprechen eingelöst: Insgesamt 200 Millionen Franken mehr sollen die Hausärzte bekommen. Das passt den Spitälern nicht: Der Spitalverband und weitere Verbände haben beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht.

  • Schweizer Handel mit China-Währung

    Wer Geschäfte in der chinesischen Währung Renminbi machen will, der kann sie bislang erst in Singapur und Hongkong gegen Schweizer Franken tauschen. Neu sollen auch in Europa und der Schweiz solche Renminbi-Handelsplätze entstehen. Die Schweizerische Nationalbank hat heute ein entsprechendes Abkommen mit China abgeschlossen.

  • Julius Bär schluckt Schweizer Geschäft der Bank Leumi

    Die Bank Julius Bär ist auf Einkaufstour und übernimmt die Schweizer und Luxemburger Privatkunden der israelischen Bank Leumi.

  • Aldi-Mitbegründer Albrecht gestorben

    Karl Albrecht, der Mitbegründer der Discount-Kette Aldi, wurde heute in Essen beigesetzt. Er galt als Erfinder des Discount-Prinzips. Mit geschätzten 18 Milliarden Euro Vermögen war der öffentlichkeitsscheue Albrecht der reichste Mann Deutschlands.

  • Paléo-Festival im Morast

    Sechs Tage, sechs Nächte, 210 Konzerte unter anderem mit Elton John und James Blunt: Das ist die Affiche fürs Paléo Festival in Nyon, einem der grössten Open-Airs Europas, wo 230'000 Besucher erwartet werden. Und die erwartet ihrerseits ein Schlammbad. Wegen des knöcheltiefen Matschs müssen die Parkplätze gesperrt bleiben.