«Tagesschau» vom 22.5.2014

Beiträge

  • Putsch in Thailand

    In Thailand hat seit heute die Armee das Sagen. Das Kriegsrecht verhängte Armeechef Prayuth Chan-ocha bereits vorgestern - heute nun hat er ganz formell die Macht an sich gerissen und sich zum Regierungschef erklärt. Die Standpunkte von Regierung und Opposition seien unüberbrückbar, erklärte der Putschführer, nur das Militär könne die notwendigen Reformen durchführen. Aktuelle Einschätzungen von SRF-Korrespondentin Ruth Bossart.

  • Neue Köpfe bei der Skos

    Die Konferenz für Sozialhilfe Skos steht immer wieder in der Kritik, zu wenig gegen Sozialhilfemissbräuche zu unternehmen, einzelne Gemeinden haben die Konferenz unter Protest verlassen. Nun bekommt die Skos eine neue Führung. Heute wurden in Luzern die grüne Alt-Nationalrätin Therese Frösch und Felix Wolffers, Leiter des Sozialamtes Bern, als neue Co-Präsidenten gewählt.

  • Europa droht Rechtsrutsch

    Bis zum Wochenende wählt die EU ein neues Parlament. Die Niederlande und Grossbritannien haben ihre Wahllokale schon heute geöffnet. Stellvertretend für die ganze EU steht in diesen beiden Ländern das Abschneiden der rechten und EU-kritischen Parteien im Fokus. Aus Brüssel meldet sich live SRF-Korrespondent Jonas Projer.

  • Deutschland Einwanderungsland

    Deutschland ist zum weltweit zweitgrössten Einwanderungsland aufgestiegen, 437000 Menschen waren es im letzten Jahr. 70000 kamen aus Rumänien und Bulgarien, überraschenderweise überproportional viele davon sind Hochqualifizierte. Aus Hamburg die Reportage von SRF-Korrespondent Adrian Arnold.

  • Steuergeschenk dank reuigen Steuersündern

    Die ungeliebte sozialistische Regierung in Frankreich macht gute Stimmung mit einem 1-Milliarden-Euro Steuergeschenk. Leisten kann sich das Frankreich nur, weil mehr Schwarzgelder im Ausland aufgespürt werden konnten als erwartet, vor allem auch in der Schweiz. Insgesamt haben sich 20000 Steuersünder beim Finanzministerium gemeldet.

  • Nachrichten Ausland

  • Exklusiv-Interview mit China-Dissident

    Anfangs Juni jährt sich eine der grössten Tragödien in Chinas jüngster Geschichte zum 25. Mal: Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens, dem Tiananmenplatz in Peking. Wer in China offen über das Blutbad und die wohl über 1000 Toten spricht, riskiert viel. Grade kurz vor dem Jahrestag verschwinden reihenweise Aktivisten im Gefängnis. SRF-Korrespondent Pascal Nufer ist es gelungen, einen besonders aktiven Dissidenten zu interviewen, gerade noch kurz bevor auch dieser im Gefängnis verschwand.

  • Eine Sondermünze fürs Jassen

    63 Prozent der Deutsch-Schweizer können jassen und das wird nun von der Eidgenössischen Münzstätte Swissmint belohnt. Sie widmet dem Jassen eine Sondermünze. Seit heute ist sie zu kaufen, unser Korrespondent war bei der Produktion dabei.

  • „Schmutzig“ Tanzen hoch im Kurs

    Der Tanzfilm "Dirty Dancing" fand in den Achtzigern auch in der Schweiz manche Nachahmer und bereitete ihnen weiche Knie und feuchte Handflächen. Nun kommt der Film als Musical erstmals in die Schweiz: Und es zeigt sich. Die Begeisterung über diesen „schmutzigen“ Tanzstil hat auch in der Schweiz gar nie aufgehört.