«Tagesschau» vom 10.4.2014

Beiträge

  • «Tamiflu taugt nichts»

    Das Grippemittel Tamiflu von Roche galt lange als Wundermittel. Die Vogel- und Schweinegrippe machten aus dem Medikament einen Verkaufsschlager. Dutzende Länder, Millionen von Menschen deckten sich zuhauf mit Tamiflu ein. Jetzt kommen die Wissenschaftler zum Schluss: Das Medikament ist sein Geld nicht wert.

  • Die Schweiz hat die Kyoto-Klimaziele erfüllt

    Der Co2-Ausstoss ist in der Schweiz zwischen 2008 und 2012 um über acht Prozent gesunken – unter das Niveau von 1990. Und das, obwohl die Bevölkerung und das Bruttosozialprodukt in derselben Zeit um gut ein Drittel zugenommen haben.

  • Die Rheinschifffahrt fürchtet sich vor dem Klimawandel

    Experten sagen für die Schweiz mehr Hitze- und Trockenperioden voraus, was für die Rheinschifffahrt ein Problem werden könnte. Warentransporte wären allenfalls nicht mehr möglich. Deshalb will der Bund bald die Fahrrinne im Rhein vertiefen.

  • Nachrichten Inland

  • «Ein lebenslanges Verbot ist unverhältnismässig»

    Pädophile Straftäter sollen ihr Leben lang nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen. So will es die Initiative der Bewegung «Marche Blanche», die am 18. Mai an die Urne kommt. In Bern präsentierte heute das Gegen-Komitee seine Argumente.

  • Ein starkes Zeichen gegenüber Russland

    Der Europarat nimmt den russischen Abgeordneten das Stimmrecht und schliesst sie aus Führungsgremien aus. Grund ist die russische Annexion der Krim – die verstosse gegen demokratische Grundrechte.

  • Das griechische Comeback trotz grossen Problemen

    Jahrelang hat Griechenland nur mit finanzieller Hilfe überlebt. Jetzt hat sich die Regierung in Athen wieder erfolgreich Geld bei privaten Investoren beschafft. Sie konnte eine fünfjährige Anleihe unterbringen. Zu unerwartet günstigen Konditionen.

  • Nachrichten Ausland

  • Wie Silvio Berlusconi büssen muss

    Ein Gericht in Mailand bestimmt in diesen Tagen über die Zukunft von Silvio Berlusconi. Der wegen Steuerbetrugs verurteilte 77-Jährige kommt vielleicht unter Hausarrest, vielleicht aber muss er auch Sozialdienst leisten. Hinter Gitter muss der ehemalige Ministerpräsident wegen seines hohen Alters jedenfalls nicht.

  • Beziehungspflege mit viel «Schoggi» in Washington

    Die Reise hat Tradition: Eine Hand voll Schweizer Politiker besucht einmal im Jahr Washington, um die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA auch auf parlamentarischer Ebene zu pflegen. Nun stand es um diese Beziehrungen bekanntlich auch schon besser – allerdings auch schlechter.

  • Auf Comic-Reportage im Rotlichtviertel

    Sprechende Enten, neunmalkluge Mäuse und Superhelden: Diese Figuren tauchen typischerweise in Comics auf. Prostituierte, Zuhälter und Freier eher weniger. Nicht so in den Comics von Philip Schaufelberger. Der Berner gewinnt das erste Comic-Stipendium der Deutschschweizer Städte.