«Tagesschau» vom 23.3.2016

Beiträge

  • Selbstmordattentäter am Flughafen waren Brüder

    Einen Tag nach den Anschlägen in Brüssel mit 34 Toten und über 200 Verletzten ist sicher, dass es sich bei den Selbstmordattentätern am Flughafen um zwei Brüder gehandelt hat. Einschätzungen von Sebastian Ramspeck, SRF-Korrespondent in Brüssel.

  • Schweigeminute in ganz Belgien

    Um Punkt 12 Uhr hat Belgien mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. Kommissionschef Jean-Claude Juncker demonstrierte gemeinsam mit dem belgischen Königspaar und Belgiens Premierminister die Solidarität zwischen der EU und Belgien. Im Stadtzentrum von Brüssel haben sich erneut hunderte Menschen versammelt.

  • Wie viel hat IS-Spitze mit Anschlägen zu tun?

    Militärisch hat der so genannte Islamische Staat in den letzten Wochen deutlich an Boden verloren. Die Terrormiliz kontrolliert aber immer noch grosse Teile von Syrien und Irak oder hat wesentlichen Einfluss. Doch wie viel direkten Einfluss die IS-Machthaber auf die Attentate in Europa haben, ist unklar.

  • Auch in London herrscht Alarmstufe Rot

    Alarmstufe Rot herrscht nach diesen Anschlägen in fast allen europäischen Metropolen, auch in London, wo 2005 56 Menschen durch Selbstmordattentate getötet wurden. Einschätzungen von Urs Gredig, SRF-Korrespondent in London.

  • Schweizer Armeechef hört auf

    Armeechef André Blattmann gibt sein Amt auf Ende Jahr ab. Verteidigungsminister Guy Parmelin erklärte am Nachmittag vor den Medien, für einen Wechsel an der Armeespitze sei es der richtige Zeitpunkt, die Umsetzung des Konzeptes «Weiterentwicklung der Armee» soll von einer neuen Kraft an die Hand genommen werden.

  • Hornkuh-Initiative

    Die sogenannte Hornkuh-Initiative kommt voraussichtlich vors Volk. Sie wurde mit 120'859 beglaubigten Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.

  • Hilfsorganisationen verlassen Griechenland unter Protest

    Das Abkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union über die Verteilung von Flüchtlingen ist seit dem Wochenende in Kraft – passiert ist nichts. Griechenland verschärft jetzt die Gangart gegenüber den Flüchtlingen. Hilfsorganisationen ziehen aus Protest ab.

  • Die neue Rolle des IKRK

    Menschen, die vor Krieg und Elend auf der Flucht sind durch die Genfer Konventionen im Völkerrecht geschützt. Doch die Kriege werden immer komplexer. Wie das IKRK da helfen kann, das hat Alexandra Gubser den IKRK-Präsidenten Peter Maurer in Genf gefragt

  • CS streicht 6'000 Stellen

    Im Oktober hat die Credit Suisse ihre neue Strategie vorgestellt und erklärt, den früher angekündigten Stellenabbau zu beschleunigen und 4'000 Stellen zu streichen. Keine sechs Monate später kommt die Grossbank nun mit der nächsten Hiobsbotschaft: Im Zuge weiterer Sparmassnahmen sollen zusätzliche 2'000 Stellen gestrichen werden.

  • China Nummer eins im Drohnen-Markt

    Noch sind Drohnen, kleine ferngesteuerte Helikopter vor allem Spielzeuge für Erwachsene – doch der professionelle Einsatz dieser unbemannten Flugkörper erlebt im Moment einen Boom. Und China überfliegt dabei die ganze Welt. Es beherrscht den Markt auch als Erfinder und Entwickler dieser Drohnen.

  • Ein pinkelnder Junge als Friedenssymbol

    Der Manneken Pis ist das Wahrzeichen der Stadt Brüssel - ein kleiner Junge, der sich komplett entblösst und in einen Brunnen erleichtert. Diese Unschuld macht ihn jetzt auch zum Symbol der Menschlichkeit: Karikaturisten aus der ganzen Welt lassen den Kleinen gegen die Terroristen antreten.