«Tagesschau» vom 8.4.2013

Beiträge

  • Margaret Thatcher tot

    Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher ist tot. Thatcher starb im Alter von 87 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, Politiker aller Richtungen und Weggefährten würdigten die Leistungen der konservativen Politikerin. „Die Eiserne Lady“ war von 1979 bis 1990 Premierministerin Grossbritanniens.

  • „Thatcherismus“ prägt Politik bis heute

    Das Leben Margaret Thatcher war durch Härte gekennzeichnet. Die konservative Politikerin zerschlug die starken britischen Gewerkschaften, setzte mit der Liberalisierung des Bankensektors – laut Kritikern – einen „Casino-Kapitalismus“ in Gang, und verteidigte die von Argentinien angegriffenen Falkland-Inseln. Dazu Einschätzungen von SRF-Grossbritannien-Korrespondent Peter Balzli.

  • Asylgesetz-Referendum: Abstimmungskampf lanciert

    "Unsere Politik lässt Menschen untergehen": Mit diesem Slogan und dem Bild eines Flüchtlingsbootes bekämpfen die Gegnerinnen und Gegner die Revision des Asylgesetzes. In Bern haben sie heute den Abstimmungskampf eröffnet. Das Referendumskomitee wehrt sich insbesondere gegen die Abschaffung des Botschaftasyls und Nicht-Anerkennung von Militärdienst-Verweigerung als Asylgrund. Über die Gesetzesrevision wird am 9. Juni abgestimmt.

  • Nicht alle Staudämme sind erdbebensicher

    Die Betreiber von Staudämmen müssen nachweisen, dass ihre Anlagen erdbebensicher sind. Dafür hatten sie bis Ende März Zeit. Allerdings sind beim Bund erst 142 von 206 Dossiers eingegangen - obwohl die Betreiber zehn Jahre Zeit hatten. Sechs Dämme müssen nachgebessert werden. Dies teilte das Bundesamt für Energie (BFE) mit.

  • Prozess-Auftakt im „Mordfall Pfäffikon“

    Die Tat hatte schweizweit für Aufsehen gesorgt. Im Sommer 2011 hatte ein Mann im zürcherischen Pfäffikon auf offener Strasse seine Frau und die Chefin des Sozialamtes erschossen. Ab heute steht der 63-jährige Kosovare vor dem Bezirksgericht. Er ist geständig und muss mit einer lebenslangen Gefängnisstrafe rechnen.

  • Nordkorea schliesst Sonderwirtschaftszone

    Nach einer Reihe militärischer Drohungen hat Nordkorea den Abzug seiner 53'000 Arbeiter aus der zusammen mit Südkorea betriebenen Sonderwirtschaftszone Kaesong angeordnet. Der Komplex soll vorübergehend geschlossen werden. – Gleichzeitig hat China, der engste Verbündete Nordkoreas, den Druck auf Pjöngjang erhöht und vor einer Eskalation gewarnt.

  • Putin auf Visite in Deutschland und den Niederlanden

    Der russische Präsident Wladimir Putin will die Handelsbeziehungen mit West-Europa stärken. Vor seinem Besuch in den Niederlanden hat er heute die Industriemesse in Hannover besucht. Zur Freude der Veranstalter. Aber Putin war nicht von allen gern gesehen. Menschrechtler protestierten. Für sie ist Putin der Inbegriff eines Undemokraten. Und das haben ihm ukrainische Aktivistinnen mittels „nackter Tatsachen“ auch gezeigt.

  • Nachrichten Ausland

  • Millionenraub auf Autobahn in Italien

    Spektakulärer Überfall zwischen Mailand und Como, unweit der Schweizer Grenze: Schwer bewaffnete Männer haben zwei Geldtransporter auf einer Autobahn zum Stehen gebracht und die Wagen ausgeraubt. Die Täter erbeuteten Geld und Goldbarren im Wert von rund zehn Millionen Euro.

  • SRG-Rechnung mit Defizit

    Die SRG hat im letzten Jahr ein Defizit gemacht. Insgesamt gab es ein Minus von 117 Millionen Franken. Generaldirektor Roger de Weck sieht die SRG aber dennoch auf Kurs, denn das Defizit sei auf Rückstellungen bei der Pensionskasse zurückzuführen.

  • Schweiz Tourismus mit Brauchtum u. Traditionen gegen Gästeschwund

    Die Werbekampagne für den Schweizer Sommertourismus steht unter dem Motto "Sommer der lebendigen Traditionen". Im Zentrum stehen jahrhundertealte Schweizer Bräuche und Traditionen, wie Schweiz Tourismus mitteilte.