«Tagesschau» vom 24.4.2014

Beiträge

  • Tote bei „Anti-Terroreinsatz“ in Ostukraine

    In der ostukrainischen Stadt Slawjansk hat die ukrainische Armee heute Morgen versucht, prorussische Separatisten zu vertreiben. Dabei gab es mindestens fünf Tote. Als Reaktion hat Russland ein grossangelegtes Militärmanöver an der gemeinsamen Grenze begonnen. Russland erklärt, es müsse die Bevölkerung schützen. Live aus Donezk meldet sich Korrespondent Christoph Wanner.

  • Fahrenden-Camp in Bern geräumt

    Fahrende haben auf der kleinen Allmend in Bern ein Protestcamp eingerichtet und für mehr Stellplätze in der Schweiz protestiert. Das wäre für die Stadt Bern halb so tragisch, würde morgen nicht die BEA ihre Tore öffnen und die kleine Allmend als Parkplatz gebraucht. Die Polizei machte inzwischen kurzen Prozess und führte Fahrende, darunter auch Kinder, in Gruppen ab.

  • Getrübte Geburtstagsstimmung bei Axpo

    Der Stromkonzern der Nord-Ostschweizer Kantone - die Axpo - feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Der Geburtstag fällt in eine schwierige Zeit: Die rekordtiefen Strompreise stellen auch die Wasserkraft, in die die Axpo und andere Stromkonzerne Milliarden investieren. Ohne sicher sein zu können, dass sich das je rechnet.

  • Immer mehr Fleisch im Ausland gekauft

    Vegetarismus scheint im Trend zu liegen, die Fleischproduzenten scheinen davon nicht zu merken. Laut den neusten Zahlen des Schweizerischen Fleischverbands sind im letzten Jahr im Schnitt 52 Kilo Fleisch auf den Teller gekommen, das ist 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings, und das macht der Branche Bauchweh, wurde für eine Milliarde Franken Fleisch im Ausland eingekauft.

  • Die Schweiz wächst weiter

    Die Bevölkerung in der Schweiz ist um 97‘600 Menschen gewachsen, was in etwa der Wohnbevölkerung von Winterthur entspricht. Die Zunahme erklärt sich einerseits durch einen Überschuss an Geburten, anderseits durch die Tatsache, dass mehr Menschen ein- als ausgewandert sind. Über ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung sind Ausländer.

  • Schleppende Opferhilfe in Bangladesch

    Vor genau einem Jahr stürzt in der Hauptstadt von Bangladesch, in Dhaka, eine Fabrik in sich zusammen. Über 1'100 Menschen kommen ums Leben, zweieinhalb tausend werden verletzt aus den Trümmern geholt. Es war eine der schlimmsten Industrie-Katastrophen Asiens. Und sie hat bewirkt, dass die westlichen Unternehmen jetzt mehr in die Sicherheit investieren. Doch: Mit der Hilfe für die Opfer hapert es.

  • Zwei Geschwindigkeiten fürs Internet

    Gibt es bald ein Zweiklassen-Internet? In den USA will die zuständige Behörde laut Medienberichten den Weg freimachen für bezahlte Überholspuren im Netz. Zahlungskräftige Anbieter wie beispielsweise Youtube würden so schnellere Verbindungen zu den Kunden erhalten - andere, kleinere Anbieter hingegen hätten das Nachsehen - sie drohen im Datenstau stecken zu bleiben.

  • Formel-1-Boss vor Gericht

    Formel-1-Chef Bernie Ecclestone steht seit heute Morgen in München vor Gericht; es drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft wegen Bestechung. Der Fall geht zurück ins Jahr 2006. Damals soll Ecclestone Millionen Dollar bezahlt haben, um sich die Macht in der Formel 1 zu sichern.

  • Bergsteigen als Big Business

    Bergsteigen ist auch ein Geschäft. Vor allem auch für jene Bergsteiger, die davon leben. Grundlegend dazu beigetragen, dass die Besteigung grosser Gipfel eben "big business" geworden ist, hat die Berichterstattung über die Höchstleistungen im Höhenbergsteigen. Und das seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit der Ausstellung "Himalaya Report" beleuchtet das Alpine Museum Bern jetzt die Mediengeschichte des Bergsteigens.