«Tagesschau» vom 15.5.2014

Beiträge

  • Trauer und Wut in der Türkei

    Fast 300 Tote sind bisher aus dem Unglücksbergwerk geborgen worden, über 500 Rettungsleute sind im Einsatz. Derweil wird der Protest gegen die Regierung immer heftiger; Zehntausende demonstrieren. Einschätzungen von Werner van Gent und Florian Inhauser, SRF-Korrespondenten in Athen und Soma

  • Bürokratieschub wegen Einwanderungsinitiative befürchtet

    Die Kleinen und Mittleren Unternehmen der Schweiz (KMU) befürchten höhere Administrativ-Kosten, wenn die Masseneinwanderungsinitiative einmal umgesetzt ist. Die Belastung sei jetzt schon zu hoch, klagt man beim Gewerbekongress in Bern.

  • Freysinger will nicht mehr antreten

    Der Walliser SVP-Regierungsrat Oskar Freysinger will im Herbst 2015 nicht mehr zu den Nationalratswahlen antreten.

  • Geothermie ist Stromanbietern finanziell zu riskant

    Der Bund geht davon aus, dass bis 2050 acht Prozent des Energieverbrauchs durch Geothermie gedeckt wird. Doch ein Projekt nach dem andern wird gestoppt, und das nicht wegen der Erdbeben – wirtschaftliche Überlegungen sind der Grund.

  • Immer mehr Flüchtlinge aus Eritrea

    Obwohl die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz seit Jahren sinkt, nehmen die Anträge von Flüchtlingen aus Eritrea ständig zu. Im April ist die Zahl der Gesuche im Vergleich zum März um mehr als 50 Prozent gestiegen.

  • Ex-Polizeichef von Guatemala in Genf vor Gericht

    Zehn Morde soll Erwin Sperisen als Polizeichef von Guatemala vor gut zehn Jahren angeordnet haben. Sperisen ist schweizerisch-guatemaltekischer Doppelbürger und plädiert auf unschuldig. Die Opfer wurden jeweils aussergerichtlich hingerichtet.

  • Europas Wirtschaft verliert an Schwung

    Die Wirtschaft in den Ländern mit dem Euro ist im ersten Quartal dieses Jahres um 0,2 Prozent gewachsen; das ist nur halb so stark wie erwartet. In Deutschland hat sich das Wachstum zwar beschleunigt, andere Länder wirtschaften jedoch rückläufig.

  • Frankreich gibt sich mehr Mitspracherecht bei Fusionen

    Die Regierung in Paris will bei der Fusion des Energie-Konzerns Alstom mitbestimmen können. Ein eilig erlassenes Dekret soll die generelle Mitsprache der Regierung bei Fusionen gewährleisten. Protektionismus, der in Frankreich viel zu reden gibt.

  • Schwere Unwetter mit Toten auf dem Balkan

    Serbien und Bosnien-Herzegowina erleben in diesen Tagen die heftigsten Regenwetter seit 120 Jahren. Serbien hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Menschen wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

  • 9/11-Memorial: Grab und Museum zugleich

    Mit dreijähriger Verspätung wird in New York das «National September Eleven Memorial Museum» am Ground Zero eingeweiht. Jahrelange Auseinandersetzungen gingen der Eröffnung voraus. 700 Millionen Dollar hat der Bau gekostet.

  • Die Expo im Schatten des 1. Weltkrieges

    Heute vor 100 Jahren wurde in Bern die Landesausstellung von 1914 eröffnet. Im Spaziergang über das ehemalige Expo-Gelände erinnert der Historiker Georg Kreis an den Streit damals mit der Romandie und an die angespannte Kriegsstimmung.