«Tagesschau» vom 17.9.2013

Beiträge

  • Chemiewaffen: Für Russland bleibt Schuldfrage offen

    UNO-Inspektoren haben bestätigt, dass es in Syrien im August tatsächlich zu einem Giftgas-Angriff kam. Doch wer ist dafür verantwortlich und wie geht es nun weiter? Nach der russisch-amerikanischen Einigung, wonach Syrien seine C-Waffen abrüsten soll, herrscht jedenfalls bereits wieder Uneinigkeit. Einschätzungen von UNO-Experte Andreas Zumach.

  • Halbherzige Zustimmung zur Prämien-Rückzahlung

    Die 1.7 Milliarden Franken, die von den Versicherten mehrerer Kantone zu viel an Krankenkassenprämien bezahlt worden sind, sollen teilweise zurückerstattet werden. Der Ständerat hat einem Kredit von 800 Millionen Franken zugestimmt, wenn auch zähneknirschend.

  • Gegen Deklarationspflicht bei Lebensmitteln

    Anders als der Nationalrat spricht sich der Ständerat gegen schärfere Vorschriften bei der Deklaration von Lebensmitteln aus. Mit diesem Entscheid würden die Konsumenten beispielsweise bei Fertigprodukten auch weiterhin nicht wissen, woher genau die einzelnen Zutaten stammen.

  • Auf Distanz mit dem US-Geheimdienst

    Nach den Enthüllungen von Edward Snowden wollten Schweizer Parlamentarier vom Bundesrat wissen, wie stark die Schweiz von den Lauschangriffen des amerikanischen Geheimdienstes NSA betroffen ist. Bis jetzt gab es keine Antwort. Deshalb fordern linke und grüne Politiker nun, dass die Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst vorläufig gestoppt wird.

  • Weiterer Rückgang der Asylgesuche

    Die Asylgesuche in der Schweiz sind im August um 14 Prozent zurückgegangen. Verglichen mit dem August vor einem Jahr ist es sogar ein Rückgang von 44 Prozent. Als möglicher Grund nennt das Bundesamt für Migration die stark verkürzten Asylverfahren.

  • «Costa Concordia» wieder aufrecht

    Das havarierte Kreuzfahrtschiff konnte aus seiner Schräglage gehoben werden. Das Manöver dauerte 19 Stunden und verlief ohne Zwischenfälle.

  • Wilderer verschanzt sich nach Todesschüssen auf Polizisten

    In Österreich ist eine Polizeiaktion gegen einen mutmasslichen Wilderer komplett aus dem Ruder gelaufen. Der Mann erschoss drei Polizisten und einen Rettungs-Sanitäter. Anschliessend verschanzte er sich auf einem Bauernhof.

  • Kroatien-EU

    Kaum in der EU bereitet Kroatien bereits Probleme. Die Europäische Union hat angekündigt, sie wolle Fördergelder einfrieren. Der Grund: Kroatien hatte kurz vor dem Beitritt ein Gesetz so geändert, dass Schwerverbrecher aus dem Jugoslawien-Krieg nicht ausgeliefert werden müssen. Die Gesetzesänderung wurde trotz Mahnung nicht rückgängig gemacht, was Justizkommissarin Viviane Reding auf den Plan ruft.

  • EU will neue Designerdrogen schneller verbieten

    Das Angebot an Designerdrogen ist unübersichtlich und wird immer grösser. Sie zu verbieten, kann bis zu zwei Jahre dauern. Das will die EU-Kommission nun ändern. In der Schweiz hingegen reagiert man schon heute schneller auf neue Substanzen.

  • Kampf gegen Spekulation mit Grundnahrungsmitteln

    Hilfswerke kritisieren schon seit längerem die Spekulation mit Grundnahrungsmitteln. Dies sei ein riskantes Geschäft auf Kosten von rund 870 Millionen hungernden Menschen. Nun sagen sie der Nahrungsmittelspekulation den Kampf an.

  • Erster Schnee im September

    Erst noch stürzten wir uns ins kühle Nass, jetzt stürzt sich das kühle Nass wieder auf uns – in Form von Schnee. Die Schneefallgrenze ist vergangene Nacht bis auf 1‘300 Meter gesunken. Diverse Pässe sind schneebedeckt.