Der kalte Fritte

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Die Weimarer Kommissare Dorn und Lessing ermitteln in «Tatort - Der kalte Fritte» im Mordfall an einem milliardenschweren Kunstliebhaber. Es geht um einen geplanten Museumsbau, eine Firma kurz vor dem Konkurs und äusserst schwierige Familienbeziehungen.

Bei einem Einbruch in seine Weimarer Villa wird der Milliardär Alonzo Sassen ermordet. Seine junge Frau Lollo erschiesst den Täter - offenbar in Notwehr. Die Kriminalhauptkommissare Kira Dorn (Nora Tschirnen) und Lessing (Christian Ulmen) observieren Lollo, wie sie danach im Bordell Chez Chériechen Arbeit sucht. Dieses wird von Fritjof «Fritte» Schröder geführt.

Dessen Bruder Martin betreibt mit seiner Frau Cleo in der Nähe Weimars einen Steinbruch, der am Rande der Insolvenz steht. Als besondere geologische Formation ist er einer der zwei potenziellen Standorte für das geplante Goethe-Geomuseum. Diese Nutzung wäre die finanzielle Rettung der Schröders. Doch Sassen hatte angekündigt, der Stadt ein Grundstück in Weimars bester Lage, am Frauenplan, zu schenken, um das Museum dort errichten zu können. War das sein Todesurteil?

Ihre Ermittlungen führen Dorn und Lessing in die Bauhaus-Universität. Der Architekturprofessor Ilja Bock ist Vorsitzender der Jury, die über den Standort des Museumsneubaus entscheidet. Er hat eine Affäre mit seiner Jungendliebe Cleo, die damit ins Fadenkreuz der Kommissare gerät.

Als sich herausstellt, dass Fritte Schröder bei dem Grundstücksroulette mit am Tisch sitzt und die Hassbeziehung zu seinem Bruder Martin offenbar wird, steuert der Fall auf ein explosives Finale zu.