Freies Land

Freies Land

Der Tod eines jungen Mannes führt die Kommissare Batic und Leitmayr an die äusserste Grenze von Bayern. Die Ermittlungen unter sogenannten «Freiländern», die die BRD nicht anerkennen, führt die beiden nicht nur geografisch auf unbekanntes Terrain. SRF 1 zeigt «Freies Land» als Fernsehfilmpremiere.

Johanna Berg findet ihren erwachsenen Sohn Florian mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne. Was zunächst wie Suizid aussieht, stellt sich rasch als Fehlschluss heraus. Zum einen fehlt eine Tatwaffe. Zum anderen gibt es Spuren eines Beruhigungsmittels im Blut des Toten, jedoch keinen Hinweis auf entsprechende Medikamente in der Wohnung.

Florian war «Freiländer». Er gehörte einer Gruppe an, die nahe der tschechischen Grenze auf einem alten Hof wohnt, ihr Land zum Staatsterritorium erklärt hat und die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht anerkennt. Unter ihrem Anführer Ludwig Schneider (Andreas Döhler) betreiben die «Freiländer» ein Callcenter, in dem jeder Deutsche fachkundig Rat und Unterstützung bekommt, der mit Behörden «der sogenannten Bundesrepublik» Ärger hat.

Die Ermittlungen führen die Münchner Kriminalhauptkommissare Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) aufs Land, mitten in ein Geflecht aus merkwürdigen Abhängigkeiten und Allianzen. Schnell müssen die beiden erkennen, dass ihr polizeilicher Status bei den «Freiländern» nichts gilt. Und auch die örtliche Polizei zeigt sich nicht allzu kooperativ.