Ich töte niemand

Ein brutaler Mord an einem syrischen Geschwisterpaar bringt die Mordkommission aus Franken an den Rand ihrer Kräfte. Vor allem, als ein Kollege und enger Freund von Paula Ringelhahn stirbt, dessen Tod offenbar mit dem Mordfall zusammenhängt. SRF 1 zeigt «Ich töte niemand» als Fernsehfilmpremiere.

Während die Mordkommission Franken ausgelassen die Einweihung von Felix Voss' (Fabian Hinrichs) neuer Wohnung feiert, wird in einem heruntergekommenen Haus am Rande Nürnbergs ein Geschwisterpaar tot aufgefunden. Ein 58-jähriger Libyer und seine Schwester, beide wurden grausam mit einer Betonstahlstange erschlagen.

Sie kamen vor 15 Jahren nach Deutschland, waren voll integriert und liegen nun seit Tagen in ihrem verwesten Blut. Die Brutalität der Tat ist erschütternd. Ahmad (Josef Mohamed), umschwärmter und hochbegabter Ziehsohn des Opfers, ist verschwunden. War er vielleicht Zeuge der Tat? Oder Täter? Der Druck steigt schnell, die Öffentlichkeit fordert rasche Erklärungen.

Zwei Tage später stirbt ein Kollege der Nürnberger Polizei völlig überraschend während einer Autofahrt an einer fatalen Wechselwirkung von Medikamenten. Für Kriminalhauptkommissarin Ringelhahn (Dagmar Manzel) ist diese Nachricht eine Katastrophe. Der Tote, Frank Leitner, war ein sehr enger Freund. Kurz vor dem Doppelmord hatte er vergeblich versucht, sie zu erreichen. Ein am Tatort gefundenes Indiz führt den Mord an den beiden Geschwistern und den toten Kollegen zusammen.

Ein Fall, der Paula Ringelhahn an ihre Grenzen führt, und dem sie ohne ihren Kollegen Voss nicht gewachsen wäre.