Macht und Ohnmacht

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Der neueste Münchner «Tatort» geht den Fragen nach, was passiert, wenn mit unrechten Mitteln für Gerechtigkeit gekämpft wird. In einer Gastrolle kehrt in dieser Folge Michael Fitz als Carlo Menzinger zurück.

München. Vier Polizisten - Matteo Lechner (Emilio De Marchi), Frank Bressinger (Lasse Myhr), Georg Zimmermann (Sascha Alexander Gersak) und Iris Bülow (Sonsee Neu) - hetzen drei jungen Männern hinterher, die den Kioskbesitzer Latif Kara so brutal zusammengeschlagen haben sollen, dass er im Koma liegt. Es ist unklar, ob der Vater dreier Kinder überlebt.
Völlig überraschend taucht Carlo Menzinger (Michael Fitz), der vor einiger Zeit nach Asien ausgewandert ist, im Münchner Polizeirevier von Matteo Lechner auf. Carlo will heiraten und bittet seinen ehemaligen Mentor und Freund, sein Trauzeuge zu werden. Lechner reagiert nicht ganz so begeistert, wie Carlo es sich erhofft hat. Hat es etwas damit zu tun, dass die Polizisten die Verdächtigen wegen einer fehlenden Aussage freilassen müssen? Carlo Menzinger findet seinen alten Freund überhaupt sehr verändert vor. Und dann stirbt plötzlich einer von Lechners Leuten.
Das unbefangene Wiedersehen mit seinen früheren Kollegen, den Münchner Hauptkommissaren Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), ist herzlich, aber kurz. Denn unversehens findet Carlo sich inmitten dieser Ermittlungen wieder. Als Hotelier aus Thailand ist er zwar ohne Einfluss und polizeiliche Kompetenz, doch sein Einsatz wird - fast wie früher - unverzichtbar für die Aufklärung des komplizierten Falles.