Meta

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Die Berliner Kommissare ermitteln an der Berlinale. Ein Thriller, der dort Premiere feiert, widerspiegelt genau ihren aktuellen Fall: Eine junge Prostituierte wurde brutal ermordet – im Film und in der Realität. Ist der Drehbuchautor der Mörder? SRF 1 zeigt «Tatort - meta» als Fernsehfilmpremiere.

Kommissar Robert Karow (Mark Waschke) ist schockiert. Ihm wird der abgetrennte Finger eines jungen Mädchens zugeschickt. In einem Lagerhaus entdecken Karow und Nina Rubin (Meret Becker) die Leiche, der dieser Finger fehlt. Die Tote war eine minderjährige Prostituierte.

Auf der Suche nach dem Absender des Pakets stossen die Ermittler auf eine Filmproduktionsfirma und den Regisseur Schwarz (Isaac Dentler), die gerade mit ihrem ersten Kinofilm «meta» auf der Berlinale Premiere feiern. Auf verstörende Art schildert der düstere Thriller den Mord an der jungen Prostituierten Svenja Martin. Rubin und Karow sind sprachlos, denn was die Polizisten Rolf Poller (Ole Puppe) und Felix Blume (Fabian Busch) im Film «meta» ermitteln, passt genau zu ihrem aktuellen Fall.

War der Drehbuchautor Peter Koteas (Simon Schwarz) Svenjas Mörder und ist «meta» sein Geständnis? Karow und Rubin können ihn nicht mehr befragen, denn der Autor beging vor einigen Monaten Selbstmord. Der Fall scheint geklärt, Koteas muss Svenja ermordet, ihren Körper eingelagert und die Verschickung ihres Fingers vorbereitet haben.

Doch Robert Karow findet keine Ruhe. Er taucht völlig in den Film ein. Rubin macht sich zunehmend Sorgen um ihren besessenen Partner, aber auch sie quält die Frage: Kopiert hier der Film das Leben, oder das Leben den Film?