Schweizer Tatort - Skalpell

Schweizer Tatort - Skalpell

Der leitende Arzt einer Luzerner Kinderklinik wird mit einem Skalpell im Hals tot aufgefunden. Kommissar Flückiger und seine neue Kollegin Liz Ritschard ermitteln im privaten Umfeld des Chirurgen. Alles deutet auf ein Beziehungsdelikt hin. Tatort Wiederholung aus dem Jahr 2012.

Sonntagnachmittag in Luzern. Am Solidaritätslauf für ein Kinderhilfswerk nehmen auch Doktor Lanther (Benedict Freitag), der ärztliche Leiter der Pilatus-Klinik, und sein Stellvertreter Marco Salimbeni (Thomas Sarbacher) teil. Mitten im Lauf wird Lanther ermordet. Ein Skalpell steckt in seinem Hals. Urinproben aus dem Waldboden beweisen, dass Salimbeni und Lanther den Lauf kurz unterbrochen hatten und sich nur wenige Meter voneinander entfernt erleichtert haben.

Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) und sein Team konzentrieren sich in ihren Ermittlungen auf das private Umfeld des prominenten Kinderchirurgen. Seine Ehefrau Imelda (Regula Grauwiller) hatte mit Salimbeni ein Verhältnis, das Lanther offensichtlich entdeckt hatte und weswegen es zu einem Zerwürfnis der beiden kam. Doch dann ritzt die Tragödie in der Familie einer Polizeiangehörigen am Bild des unfehlbaren Arztes. Plötzlich spielen Lanthers kleine Patienten und deren Eltern eine Rolle in diesem Mordfall.

Über den Film

Im zweiten Schweizer «Tatort» spielt erstmals die Zürcher Sängerin und Schauspielerin Delia Mayer an Stefan Gubsers Seite. Flückigers neue Polizeikollegin heisst Liz Ritschard. Sie war im Austausch mit Abby Lenning für einen Monat in Chicago. Zurück aus den USA beginnt sie ihre neue Stelle in Flückigers Team, das wie bisher aus dem Kripochef Ernst Schmidinger (Andrea Zogg), der Leiterin der Spurensicherung Yvonne Veitli (Sabina Schneebeli), den beiden Fahndern Beat Odermatt (Matthias Fankhauser) und Marcel Küng (Martin Klaus) sowie aus Elsa Giger (Suly Röthlisberger), der Sekretärin der Fachgruppe Leib und Leben, besteht.

Weiterhin mit im Team ist auch die junge Polizistin Brigit Bürki (Anna Schinz), deren Familiengeschichte auf tragische Weise mit dem Schicksal des ermordeten Arztes verknüpft ist. Wegen Verdunkelungsgefahr und Verdacht auf Mittäterschaft wird sie sogar vorübergehend in Untersuchungshaft genommen. Dank einer Zeugin, die ihr ein lupenreines Alibi verschafft, kommt sie frei und ist schliesslich durch ihren aussergewöhnlichen Einsatz massgeblich an der Aufklärung des Falles beteiligt.