Sturm

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In Dortmund werden zwei Beamte im Streifenwagen erschossen. Danach wird in Echtzeit erzählt, wie Hauptkommissar Faber einen Bankangestellten mit Sprengstoffgürtel von einer fatalen Tat abzuhalten versucht, während sein Team im Hintergrund Kontakt zu dessen Familie aufnimmt.

Polizistenmord in Dortmund: Mitten in der Nacht werden zwei Beamte in ihrem Streifenwagen erschossen. Nur kurze Zeit später ist das Team der Mordkommission vor Ort. Von den Tätern fehlt jede Spur. Doch ganz in der Nähe brennt in einer kleinen Privatbank noch Licht. Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) versucht, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, der hier fieberhaft an den Rechnern des Geldinstitutes arbeitet.

Aber Muhamad Hövermann (Felix Vörtler) ignoriert Fabers Aufforderung, die Tür zu öffnen. Kurzentschlossen schlägt der Kommissar die Fensterscheibe ein. Als er Hövermann gegenübersteht, erkennt Faber, dass der Bankangestellte einen Sprengstoffgürtel trägt. Hövermann droht, diesen zu zünden, und lässt sich nicht abhalten von seiner Arbeit an den Bankcomputern. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Hauptkommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt) fordert sofort ein SEK an, und Bankdirektor Minssen berichtet, dass Hövermann seiner Frau zuliebe schon vor einigen Jahren zum Islam übergetreten sei. Während Faber bei Hövermann in der Bank ausharrt, nehmen die Oberkommissare Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske) Kontakt zu dessen Familie auf. Die hochschwangere Ehefrau Hanifah (Dorka Gryllus), Stieftochter Ada (Yeliz Simsek) und Bernie (Christian Ehrich), sein erwachsener Sohn aus erster Ehe, sollen ihn zum Aufgeben zu überreden.

Da gibt es neue Hinweise: Einer der flüchtigen Polizistenmörder könnte sich in der Al-Umma-Moschee aufhalten. Und Hövermanns Sprengsatz lässt sich auch per Fernzünder auslösen, wenn er seine Mission nicht rechtzeitig erfüllt.