Todesschütze

Todesschütze

Das Ehepaar Winkler wird von drei Jugendlichen brutal attackiert. Tatzeugen fehlen, und die Polizei tappt im Dunkeln. Als seine Frau stirbt, greift René Winkler (Stefan Kurt) zur Waffe.

Auf ihrem nächtlichen Heimweg werden Anne (Natascha Paulick) und René Winkler (Stefan Kurt) von drei jungen Männern attackiert und brutal zusammengeschlagen. Die Polizisten Rahn (Wotan Wilke Möhring) und Maurer (Rainer Piwek), die in der Nähe auf Patrouille sind, kümmern sich um die beiden Opfer. Die weglaufenden Täter aber können sie nicht erkennen oder fassen.

Die Hauptkommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) beginnen an den Aussagen der Polizeikollegen zu zweifeln, als sich herausstellt, dass einer der verdächtigen Jugendlichen, die anhand der Beschreibung Winklers identifiziert wurden, der Sohn von Rahn ist. Dass ein Vater seinen Sohn decken will, könnten sie nachvollziehen, aber dass auch sein Kollege Maurer keinen der Jugendlichen erkannt hat, scheint ihnen nicht glaubwürdig. Schweigt er aus falsch verstandener Freundschaft? Der Dienststellenleiter legt für seine Polizisten die Hand ins Feuer. Die Jugendlichen schweigen hartnäckig und haben ihre Alibis sorgfältig untereinander abgesprochen - ohne Tatzeugen können Saalfeld und Keppler ihnen nichts nachweisen.

Als Frau Winkler an den Folgen der Gewaltattacke stirbt, versucht der verzweifelte Ehemann, der sich von der Polizei im Stich gelassen fühlt, das Recht in die eigene Hand zu nehmen. Die Gewalt weitet sich aus.