«Easy listening» dank Ray Conniff

Ray Conniff gilt als Erfinder der «instrumentierten Menschen-Stimmen», das heisst: der Verschmelzung von Stimmen und Instrumenten. Sängerinnen übernehmen Trompetentöne, Sängerstimmen werden in raffinierten Arrangements als Posaunen- oder Saxophonersatz gesetzt.

Untermalt werden diese Töne durch eine eher unspektakuläre Rhythmusgruppe mit viel, viel Hall.

Der amerikanische Bandleader, Musiker, Komponist und Arrangeur Ray Conniff hat sich dank dieser Erfindung ein Denkmal gesetzt. Heute vor 10 Jahren ist er gestorben, dank der Instrumentalmenschen-Stimmen bleibt er unsterblich.

Der typische Ray Conniff-Sound prägte ab etwa 1950 bis Ende der 1970er Jahre eine ganze Musiksparte, die heute allgemein als «Easy listening» in den CD-Regalen steht.

Gespielte Musik

Moderation: Jürg Moser, Redaktion: Jürg Moser