In Gedenken an Swing-Legende Max Greger

Seine Liebe galt dem Jazz, auch wenn er im Verlauf seiner über 70 Jahre lang dauernden Karriere ebenso Volksmusik und Schlager spielte. Er wollte die Nachkriegsgeneration mit seiner Musik wieder etwas auflockern, und brachte dabei sogar den Swing in die gutbürgerlichen Stuben.

Max Greger hebt die Arme zum Dank auf Bühne.
Bildlegende: Max Greger geniesst den Applaus nach einem Konzert 2011. keystone

Sein grösster Hit ist die Erkennungsmelodie des «Aktuellen Sportsudios» beim ZDF. Max Greger war zeitlebens stolz darauf, weil genau diese Melodie seine Liebe zum Big-Band-Swing ausdrückte. Ausserdem erreichte er damit ein Millionenpublikum.

Zu Gregers musikalischen Begleitern zählten weitere deutsche Jazz-Legenden und Band-Leader wie James Last, Hugo Strasser und Paul Kuhn. Greger nahm über hundert Tonträger auf, spielte hunderte von Konzerten und begleitete Weltstars wie Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald.

Max Greger verstarb am 15. August 2015 mit 89 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens.

Musikredaktor Jürg Moser widmet seine Sendung «Time to Swing» dem berühmten Band-Leader, der mit seiner Liebe zur Musik und seiner Perfektion als Vorbild für die meisten Musiker seiner Generation galt.

Gespielte Musik

Autor/in: daue, Moderation: Jürg Moser, Redaktion: Jürg Moser