Ladi Geissler und sein «knackiger» Bass

Als er während des zweiten Weltkriegs in Kriegsgefangenschaft geriet, tüftelte Ladi Geisler mit einem Mitgefangenen zusammen an seiner eigenen, elektrischen Gitarre. Das Gitarrenspiel brachte er sich auch gleich selber bei. Seinen «Knackbass»-Sound erlangte er später indirekt durch James Last.

Man nannte ihn den «Mister Guitar» mit dem «Knackbass».
Bildlegende: Man nannte ihn den «Mister Guitar» mit dem «Knackbass». SRF

Nach Kriegsende schaffte Ladi Geissler alsbald den Sprung ins NDR Tanzorchester und begleitete namhafte Stars wie Freddy Quinn, Evelyn Künneke oder Greetje Kauffeld.  Von James Last erwarb er Ende der Fünfziger dessen Gibson E-Bass Gitarre, mit der er fortan seinen legendären «Knackbass» entwickelte.

Geisler glänzte in der Folge als Musiker unter der Leitung von Dirigenten wie Bert Kaempfert oder Alfred Hause. Auch als Solokünstler erzielte er unter anderem mit seiner Cover-Version von «Wheels» einen Chart-Erfolg.

Ladi Geissler verstarb am 19. November 2011 kurz vor seinem 84. Geburtstag. In «Time to Swing» erinnern wir uns an den legendären Künstler mit dem «Knackbass»-Sound, der noch bis kurz vor seinem Tod sein Publikum bei zahlreichen LIve-Auftritten begeisterte.

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