Swing-Nachtigall Ruth Bruck

So wie in den USA war auch in Deutschland in den 1930er- und 1940er-Jahren das Swing-Fieber ausgebrochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich der Stil erst so richtig entfalten. Ruth Bruck galt als Swing-Nachtigall der damaligen Zeit und überzeugte sogar mit englischen Titeln.

Ruth Bruck, im Hintergrund Orchester Kurt Widmann.
Bildlegende: Ruth Bruck und das Orchester Kurt Widmann waren ein Team. zvg/Collage

Ihre Englisch-Kenntnisse hatte Ruth Bruck ihrer Schulzeit zu verdanken, die sie zum Teil in einem englischen Internat verbrachte. Sie kam 1912 als Tochter einer Opernsängerin und eines Schauspielers zur Welt und wurde schon früh durch Gesangsstunden gefördert. Nach dem Krieg machte sie als Frontfrau verschiedener Bands Karriere in den amerikanischen Clubs. Auch erfolgreiche Schlager zählten zu ihrem Repertoire. Ihre swingenden Wurzeln liess sie dabei nie ausser Acht. Ein wichtiger Wegbegleiter war der Orchesterleiter Kurt Widmann. Ihrem Mann zuliebe gab sie die Gesangskarriere auf und verstarb 1993 in Berlin.

Gespielte Musik

Autor/in: daue, Moderation: Jürg Moser, Redaktion: Jürg Moser