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Timo und Paps Sendungsporträt

Frisch und frech - Schüler Timo sorgt am Frühstückstisch wieder regelmässig für Gesprächsstoff und hält seinen Paps auf Trab. Dabei geht es um alltägliche Themen wie Frühstück, Geschlechterfragen und Politik. Morgens um 6.40 Uhr schlägt auf Radio SRF 1 jeweils die Stunde der Wahrheit.

Fabienne Hadorn und Samuel Streiff
Legende: Fabienne Hadorn und Samuel Streiff im Hörspielstudio. SRF

Timo ist aufgeweckt, neugierig, schlagfertig und steht unter dem inspirierenden Einfluss eines albanischen Schulfreundes. Und Timo ist kein Morgenmuffel. Er mag es, schon früh am Morgen all seine Erlebnisse zu besprechen. Als Sparringpartner beim Gedanken wetzen dient ihm sein Vater. «Paps» ist Deutscher und Arzt - aber momentan Vollzeit-Hausmann.

Hier geht es zu den Sendungen.

Neu: «Timo und Paps» auch als Podcast!

Wer ist Timo?

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Fabienne Hadorn
Legende:SRF

Hinter dem Schuljungen Timo steckt eine Frau mit Jahrgang 1975, und zwar Fabienne Hadorn. Seit sie 1998 das Diplom an der Theaterhochschule Zürich erlangte, wirkt sie als Schauspielerin, Sängerin, Texterin und Tänzerin an diversen Theaterhäusern. Die zweifache Mutter arbeitet bei Film und Fernsehen und ist als Sprecherin in diversen Rollen in Hörspielen zu hören. 2014 ist Fabienne Hadorn mit dem Schweizer Theaterpreis «Herausragende Schauspielerin» ausgezeichnet worden.

Wer ist Paps?

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Samuel Streiff
Legende:SRF

Hinter der Stimme von Paps steckt Samuel Streiff. Geboren 1975, erlangte er 1998 das Diplom der Theaterhochschule Zürich. Samuel Streiff arbeitet als Schauspieler und Sprecher im Theater, beim Film, Fernsehen und Radio. Vielen ist er als Reto Dörig aus der Serie «Der Bestatter» bekannt, am Radio hört man ihn jeweils im «Schreckmümpfeli».

Diverse Autorinnen und Autoren schreiben die Folgen für «Timo und Paps». Zum aktuellen Autorenteam gehören: Simon Chen, Carlos Amstutz, Willi Näf, Ruth Gundacker, Tobias Fischer, Krispin Zimmermann.

«Timo und Paps»: Wer hat's erfunden?

«Papa, Charly hat gesagt» wurde erstmals 1972 vom Norddeutschen Rundfunk NDR produziert und entpuppte sich als Dauerbrenner: Mehr als ein Dutzend Autorinnen und Redakteure schrieben bis weit in die 1990er-Jahre hinein über 600 Folgen der Dialogserie.

Die Idee wurde bald auch von anderen Sendern übernommen, unter anderem vom damaligen DRS 1 in der Schweiz (mit Walter Roderer) oder dem Schwedischen Radio SR. Aber auch der NDR hatte die Kultserie nicht aus dem Nichts erfunden. Die Vorbilder sind so zahlreich wie berühmt: die Cartoonserie «Vater und Sohn» von Erich Ohser aus den 1930er-Jahren oder der Film «Wenn der Vater mit dem Sohne» mit Heinz Rühmann von 1955.

Die Ahnenreihe von «Timo und Paps» liesse sich problemlos noch weiter zurückverfolgen. Unsere beiden Frühstückshelden aus dem Jahr 2016 schreiben also eine langjährige Erfolgsgeschichte fort. Auch der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) hat die alte Serie unter dem Titel «Papa, Kevin hat gesagt» kurz nach SRF wieder auferstehen lassen. Gute Ideen haben meist ein langes Leben!