Alarm – wenn Jugendliche im Netz spielen

Spiele im Internet üben - vor allem bei männlichen - Kindern und Jugendlichen eine grosse Faszination aus. Diese Faszination wurde Paul aus Gunzgen (SO) zum Verhängnis. Man fand den Knaben, nach einwöchiger intensiver Fahndung, in Düsseldorf bei einem 35-jährigen Mann.

Kind liegt mit Kopfhörern im Bett und schaut auf den Computer.
Bildlegende: Spielen im Netz birgt handfeste Gefahren. Keystone

Offenbar hatte dieser Mann es geschafft, über das Internetspiel «Minecraft» mit dem 12-jährigen Paul Kontakt zu knüpfen und ihn zu treffen.

Gewisse Internetspiele haben ohne Zweifel Qualität. Spielen im Internet birgt aber auch Gefahren. Naive Gutgläubigkeit und Unwissen können Jugendliche und Kinder dazu verleiten, sich mit anderen Spielern in der realen Welt und ausserhalb des Netzes zu treffen.

Im «Treffpunkt» diskutieren ein medienpädagogischer Experte und das Publikum über Gefahren der Internetspiele.

Wie schwierig ist es, die eigenen Kinder vor den Gefahren im Internet zu schützen? Was sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie unten ins Kommentarfeld.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger