Auf den Spuren der Gipfelstürmerinnen

Vor 50 Jahren war Yvette Vaucher die erste Frau, die über die Nordwandroute aufs Matterhorn stieg. Die Alpinistin galt damals als Exotin. Heute sind viele Frauen am Berg unterwegs. Aber als Bergführerinnen scheint man ihnen immer noch nicht so recht zu trauen. Warum?

Yvette Vaucher beim Klettern.
Bildlegende: Die Alpinistin Yvette Vaucher im September 2011. Keystone

Waren sie früher noch Exotinnen, gibt es heute zahlreiche Frauen, die im Bergsport Höchstleistungen erbringen. Auch Freizeit-Bergsteigerinnen sind keine Seltenheit mehr.

Das spüren Alpinschulen, die Kurse fürs Bergsteigen und Klettern anbieten. Laut Hans-Peter Brehm von «Berg und Tal» hat die Anzahl Frauen unter den Kursbesuchern in den letzten Jahren zugenommen. Frauen liessen sich meistens besser ausbilden als Männer, bevor sie alleine in die Berge gehen, sagt er.

Suzanne Hüsser ist seit Jahren begeisterte Bergsteigerin. Die Aargauerin lebt im Wallis, wo sie seit 15 Jahren als Bergführerin tätig ist. In der Schweiz sind von 1500 diplomierten Bergführern nur gerade 35 Frauen. Laut Suzanne Hüsser kämpfen sie und ihre Kolleginnen noch heute ab und zu mit Vorurteilen.

Die Sendung «Treffpunkt» begibt sich auf die Spuren der Gipfelstürmerinnen. Im «Rendez-vous» hören Sie am Dienstag ab 12:30 Uhr ausserdem ein Interview mit Yvette Vaucher.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Ladina Spiess