Boomt der Golfsport in der Schweiz immer noch?

Die Schweizer Golfszene ist im Wandel. Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, in dem die Anzahl der Golfer jedes Jahr steigt. Ende 2017 zählte die Schweiz 100 Golfclubs und knapp über 90'000 aktive Golfer. Die Golfszene hat sich aber in zwei Lager geteilt. Der «Treffpunkt» stellt die Szene vor.

Golfplatz mit Golfball.
Bildlegende: Wer in der Schweiz Golf spielt, muss einem offiziellen Golfverband angeschlossen sein. Keystone

Zwei Clubformen bestimmen ganz klar die Szene. Die Privatclubs, bei denen man oft sehr hohe Jahresgebühren und Mitgliederbeiträge zahlen muss, dafür aber meist ohne Voranmeldungen Golf spielen kann.

Auf der anderen Seite die öffentlichen Clubs, welche das Ziel haben, den Golfsport für jedermann zugänglich zu machen. Neben dem Verband der unabhängigen Golfer, gehört die Migros zu den grossen Playern auf diesem Markt. Sie besitzt und betreibt mehrere Golfclubs und eine Driving Range, einen speziellen Platz, um weite Schläge zu trainieren oder wo man sich or der Runde aufwärmen kann. Die Migros hat mit dem Einstieg ins Golfbusiness eine kleine Revolution ins Rollen gebracht. Der Sport wurde plötzlich zum Breitensport.

Diese beiden Lager kennt der Golf Journalist Franco Carabelli wie kein anderer. In der Sendung «Treffpunkt» gibt er einen spannenden Einblick in die Schweizer Golfszene und erklärt, ob der Golf-Boom von damals auch heute wirkt.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Sirio Flückiger