Brinkmann & Co: Wie Arztserien den Arztbesuch beeinflussen

Schwarzwaldklinik, Dr. House oder Grey's Anatomy: Arztserien sind spannend und haben auch Auswirkungen auf den Arztbesuch. Vielseher von Arztserien ziehen gerne Vergleiche zum Arzt im realen Leben und werden oft enttäuscht.

Alexander Wussow mit Vater Klaus-Jürgen Wussow und Gaby Dohm in der Arztserie Schwarzwaldklinik.
Bildlegende: In der Serie «Schwarzwaldklinik» hat auch Klaus-Jürgen Wussows Sohn Alexander (l.) mitgespielt. Keystone

30 Jahre ist es her, seit die erste Folge der «Schwarzwaldklinik» im ZDF ausgestrahlt wurde. Die Arztserie aus dem Südbadischen Glottertal mauserte sich schnell zum Strassenfeger. 28 Millionen Menschen sassen jede Woche vor dem Fernseher und sahen dem TV-Arzt Professor Klaus Brinkmann über die Schultern.

Auch heute noch sind Arztserien der Renner nur heissen sie «Dr. House» und «Grey's Anatomy». Die amerikanischen Serien sind aufwändig produziert und haben eine grosse Fangemeinde.

Oft werden diese Serien auch mit dem Arztbesuch im realen Leben verglichen. Eine Studie von Dr. Dr. Kai Witzel aus Deutschland zeigt: Wer viel vor dem Fernseher sitzt und viele Arztserien schaut, hält das, was er im Fernsehen sieht oft für realistisch. Er vergleicht mit dem eignen Arztbesuch im wahren Leben und wird nicht selten enttäuscht.

Autor/in: Rouven Born, Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Rouven Born