«Citizen Science»: Bürger schaffen immer mehr Wissen

Die Mitarbeit von nicht professionellen Wissenschaftlern an Projekten nimmt zu. Zwar wird schon seit Jahrhunderten auf Bürger gesetzt, zum Beispiel in der Vogelkunde. Computer und Smartphones erschliessen der Bürgerwissenschaft «Citizen Science» aber ganz neue Möglichkeiten.

Universität Zürich.
Bildlegende: Universität und EHT Zürich wollen künftig stärker auf Bürgerwissen setzen. Keystone

Die Universität und die ETH Zürich planen im Frühjahr 2017 die Eröffnung eines «Citizen Science Centers». Mittels dieser Schaltstelle sollen die freiwilligen Nichtwissenschaftler optimal betreut werden.

Das A und O: Verständlich formulieren

«Eine Aufgabe wird sein, komplizierte Aufgabenstellungen verständlicher zu formulieren, damit alle das Forschungsprojekt und die entsprechenden Aufgaben verstehen», sagt Daniel Wyler. Der emeritierte Professor leitet das «Citizen Science»-Projekt der Universität und ETH Zürich.

Aktuell gibt es 15 Projekte mit Bürger-Unterstützung

Aktuell wird in Zürich bei etwa 15 nationalen und internationalen Projekten Bürgerwissen genutzt, künftig soll sich diese Zahl verdoppeln.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Krispin Zimmermann