Diagnose Krebs - was heisst das für meine Arbeit?

Viele Krebserkrankungen führen heute nicht mehr zum Tod. Es sind vielmehr chronische Erkrankungen. Betroffene reagieren sehr unterschiedlich auf die Diagnose. Die einen wollen möglichst normal weiterarbeiten, die anderen stellen die Arbeit hinten an und fokussieren auf ihre Krankheit.

Ein Tisch, Patientin links hält sich Hand vors Gesicht, Ärztin rechts mit Diagnoseblatt in der Hand
Bildlegende: Schock Diagnose Krebs: Wie reagieren am Arbeitsplatz? Colourbox

Auf und ab

Krebserkrankungen werden je nach Typ mit Chemotherapien bekämpft. Solche Therapien sind oft erfolgreich. Sie werfen einen Patienten aber regelmässig zu Boden. Das macht das zuverlässige Arbeiten schwierig.

Offenheit gefragt

Gegenüber seinem Chef und seiner Chefin sollte man möglichst rasch möglichst offen kommunizieren. Auch das Arbeitsteam sollte bald miteinbezogen werden. Ein Team trägt nämlich in Zeiten Erkrankung und der Therapien den kranken Mitarbeitenden. Um sich auf einen solchen Fall vorzubereiten, bietet die Krebsliga Firmen Schulungen an, die sie darauf vorbereiten und sensibilisieren, wie Vorgesetzte und Teams mit erkrankten Mitarbeitenden umgehen sollen.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Jürg Oehninger