Die grössten Schattenlöcher der Schweiz

Ortschaften, in denen im Winter nie die Sonne scheint? Ja, die gibt es. Zum Beispiel die Gemeinde Bosco Gurin im Tessin. Während fast drei Monaten im Jahr bleibt das Dorf im Schatten. Wie es sich im Schattenloch lebt, beleuchtet der «Treffpunkt».

Blick auf die Häuser der Gemeinde Bosco Gurin, in der im Winter die Sonne nie scheint.
Bildlegende: In Bosco Gurin, wo im Winter nie die Sonne scheint, leben nur 45 Einwohner. Keystone

«In diesen Tagen geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen», sagt Cristina Della Pietra. «Nicht nur wir Menschen, sondern auch die Kühe und Pferde tanken Licht und Sonne. Wir führen sie jetzt ganz bewusst jeden Tag ins Freie.»

Kein einziger Sonnenstrahl

Cristina Della Pietra ist in Bosco Gurin aufgewachsen und hat sich an die lange Schattenzeit gewöhnt. Diese beginnt in der Tessiner Gemeinde gegen Mitte November und dauert bis ungefähr Ende Januar. Wer in dieser Periode trotzdem die Sonne sehen will, muss die Fahrt ins Skigebiet auf sich nehmen.

In der Sendung «Treffpunkt» zu Gast ist auch François Steinauer aus dem Zürcher Tösstal. Er lebt mit seiner Familie in einem Haus, auf das im Winter kein einziger Sonnenstrahl fällt.

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In den dunklen Wintermonaten steigt das Risiko eines Vitamin-D-Mangels. Dass ein extremer Vitamin-D-Mangel gesundheitliche Folgen haben kann, weiss man schon seit mehr als 100 Jahren.

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Vitamin D – Braucht's die tägliche Extradosis?

8:59 min, aus Puls vom 6.1.2014

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Rebekka Haefeli