Die hart verdiente Sauberkeit

Über 100‘000 Frauen und Männer halten die Schweiz sauber. Sie reinigen Büros und Treppenhäuser, arbeiten aber auch in schwindelerregender Höhe an Hausfassaden oder sorgen für keimfreie Spitäler. Das Geschäft mit der Reinigung ist knallhart. Der «Treffpunkt» zum Thema.

Putzfrau nimmt einen Boden feucht auf.
Bildlegende: Im Rinigungsgeschäft ist die Dunkelziffer von Schwarzarbeit hoch. Colourbox

Die Preise für Reinigungen und Raumpflege sind seit Jahren auf Talfahrt. Dennoch sollen die Arbeitgeber Qualität liefern und konkurrenzfähige Löhne gemäss Gesamtarbeitsvertrag zahlen, vielfach zu ungunsten der Arbeitnehmenden. Die Dunkelziffer von Schwarzarbeitern ist hoch.

Wer privat eine Haushaltshilfe anstellt, vergisst oft, dass er so zum Arbeitgeber wird. Beispielsweise ist man verpflichtet, seine Angestellten gegen Berufsunfälle zu versichern, auch dann, wenn sie nur wenige Stunden pro Monat arbeiten. Eine solche Versicherung kostet etwa 100 Franken pro Jahr.

Die Gebäudereinigungsbranche ruft auf, anlässlich des «Internationalen Tages der Putzfrau» vom 8. November, ein Dankeschön an all jene zu richten, die täglich für Sauberkeit sorgen. 

Hier geht es zum Protokoll des Experten-Chats.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Krispin Zimmermann