Die Schattenseiten der Mode

Früher wechselte man die Modekollektionen nach der Jahreszeit. Seit rund zehn Jahren ist allerdings «Fast Fashion» angesagt: Die Mode wechselt im Monatsrhythmus und noch häufiger. Der «Treffpunkt» zeigt auf, wie das funktioniert und was es für diejenigen bedeutet, die diese Mode herstellen.

Eine Näherin in einer Fabrik.
Bildlegende: Schlechte Arbeitsbedingungen als Kehrseite der Mode. Textilmuseum St. Gallen / Tim Mitchell, 2005

Organisierter Kaufrausch

Vor allem junge Menschen werden auf allen Medienkanälen beworben, dass sie letztendlich viel mehr Kleider und Schuhe kaufen, als sie benötigen. Die Kleider und Schuhe sind billig und werden auch sehr bald ersetzt.

Prekäre Produktionsbedingungen

Als vor ein paar Jahren eine Kleiderfabrik in Bangladesh niederbrannte und Menschen dabei starben, berichtete die Weltpresse kurz über die Arbeitsbedingungen in diesen und anderen Kleiderfabriken: Regelmässige Überstunden mit 60- bis 80-stündigen Arbeitswochen, Niederiglöhne, gefährliche Arbeitsbedingungen und Arbeiten unter Stress.

Der «Treffpunkt» spricht über die Bedingungen und Auswirkungen von «Fast Fashion».

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger