Ein Wirtschaftskrimi mit dem Titel «Panama Papers»

Millionen von Dokumenten stapeln sich in einem Raum. Journalisten werten die Papiere aus und decken den bisher grössten Steuerhinterziehungs- und Geldwäscherei-Skandal auf. Was sich wie das Drehbuch eines Wirtschaftskrimis liest, ist seit genau einem Jahr als «Panama Papers» bekannt.

Menschen protestieren mit Plakaten.
Bildlegende: In Island gab es Proteste, nachdem bekannt wurde, dass der Ministerpräsident in die Panama-Papers-Affäre involviert ist. Keystone

Im Mittelpunkt der Affäre steht die panamaische Kanzlei Mossack Fonseca. Eine Firma, die weltweit anonyme Briefkastenfirmen verkauft, mit deren Hilfe sich wiederum so ziemlich alle Geschäfte verschleiern lassen. Auch die schmutzigen. Involviert sind auch Regierungschefs und prominente Persönlichkeiten aus Showbiz und Sport.

Im «Treffpunkt» berichtet der Journalist Oliver Zihlmann, wie die Affäre überhaupt ans Licht kam und welche Rolle er bei der Veröffentlichung gespielt hat. Er erinnert sich zurück an die aufwendige Arbeit und die Spannung vor der Publikation der Ergebnisse. Zudem diskutiert Moderatorin Christina Lang mit weiteren Gästen die Auswirkungen der Affäre und die Rolle der Schweiz.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Ladina Spiess