Familiengarten 3.0 - der grüne Daumen mitten in der Stadt

Von «Schrebergärten» spricht in der heutigen Zeit niemand mehr. Heute sind es Familiengärten. Was es braucht für den eigenen Familiengarten, was die jüngsten Trends sind – und was die Szene am meisten beschäftigt: der «Treffpunkt» führt Sie mitten in klassische und moderne Blumenbeete. 

Bildmontage links eine 46-jährige Frau mitten in ihrem blühenden Garten, rechts eine 85-jährige Frau im blauen Kleid, ebenfalls in ihrem Garten ihre Arme wirft sie fröhlich in die Luft
Bildlegende: Zwei Generationen, eine Leidenschaft: Andrea Violi und Josy Hochuli in ihrem Familiengarten mitten in Zürich. SRF

Im «Familiengarten» helfen Enkel ihrer Grossmutter, Eltern nehmen ihre Kinder mit. Gemeinsam ist allen eines: die Freude am grünen Wachsen und Gedeihen.«Früher halfen die Kinder gerne mit», sagt etwa Andrea Violi über ihr grün wucherndes Paradieschen mitten in Zürich. «Heute fragen meine Kinder, ob sie im Familiengarten Party machen dürfen.»

Auch die 85-jährige Josy Hochuli besucht ihren Garten in der Anlage fast täglich. Gründe gebe es immer: «Vielleicht braucht ein Setzling Wasser, vielleicht tut mir ein Spaziergang gut. Und in unserem Garten-Stübli ist immer jemand für einen Schwatz da.»

Alternative Konzepte blühen auf

Familiengärten gibt es Tausende in der Schweiz – seit über 100 Jahren. Heute erblühen auch viele alternative Konzepte: Gemeinschaftsgärten, in welchen alle Mitglieder allles machen. Und das meiste davon gemeinsam. Oder die vielen Spielarten von Urban Gardening - wo kleine bis kleinste grüne Nischen in der Stadt zum Bepflanzen genutzt werden.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Fredy Gasser