Firmen-Weihnachtsfeier: Mit der Chefin Party machen

In vielen Schweizer Firmen gehört sie zum Dezember wie der Samichlaus oder der Adventskalender: die Firmenweihnachtsfeier. Das Festen mit Arbeitskollegen und Vorgesetzten ist aber eine Gratwanderung: Wie ausgelassen darf und soll man sein? Und wann wird's richtig peinlich? Antworten im «Treffpunkt».

Verschwommene Nahhaufnahme von einem Christbaum mit Schmuck
Bildlegende: Wer die Weihnachtsdekoration nur noch verschwommen sieht, hat wohl zu tief ins Glas geschaut. Keystone

Natürlich geht es am Weihnachtsessen mit der Firma lockerer zu und her als im Arbeitsalltag. Das ist eine gute Gelegenheit, um neue Leute kennenzulernen oder auch um mit Vorgesetzten informell ins Gespräch zu kommen. Das Einmaleins der Höflichkeit gilt aber auch an solchen Abenden.

Vorsicht mit schnellen Flirts!

Avancen und Flirtversuche sind zwar gerade in gelöster Stimmung sehr verlockend. Trotzdem seien sie keine gute Idee, sagt Maria Kressbach, SRF 1-Ratgeberin für Konsum, Geld und Arbeit. «Die Gerüchteküche brodelt schnell, das könnte man schon am nächsten Tag bereuen.»

In Dänemark wird mit viel Hochprozentigem gefeiert

Die Firmenweihnachtsfeiern sind in der Schweiz seit Jahren gut etabliert und sichern vielen Restaurants einen hohen Umsatz zum Jahresende. Es gibt aber andere Länder mit deutlich ausgeprägteren Traditionen.

In Dänemark etwa wird im Geschäft «Julefrokost» gefeiert – während der Arbeitszeit, von frühmorgens bis spätabends und mit hochprozentigem Alkohol. Und auch in Japan haben feucht-fröhliche Jahresschlussfeiern mit den Arbeitskollegen Tradition. Sie sind ein Gegengewicht zum ansonsten streng reglementierten und hierarchischen Alltag.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Anna Wepfer